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Gjkish
Anmeldungsdatum: 17.01.2026 Beiträge: 1
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Verfasst am: 17. Jan 2026 20:24 Titel: Messer der Chemie |
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Meine Frage:
Mit unter ist bekannt das man mit einem scharfen Messer oder einer Schere, nahezu alles durchtrennen kann, Fleisch, Gemüse, Stoffe.
Diese Stoffe bestehen aus Molekülen, wie Fetten, Carbonfasern, Holz etc.
Warum kann ein Metall diese Stoffe durchtrennen, an welchem Atom eines Stoffes kann ein Messer die Chemische Verbindung durchtrennen, verdrängt es Wasserstoff, oder wird es von Kohlenstoff angezogen und vollführt eine chemische Reaktion?
Meine Ideen:
Meine Idee ist seltsamerweise, ich habe keine.
Wenn das Messer so einfach schneiden kann könnte man dann mit Eisen Moleküle zertrennen ? Ohne redox Reaktionen ?würde man wissen wie umzugehen, könnte man Atomstrukturen schnitzen. |
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chemiewolf
Anmeldungsdatum: 06.07.2022 Beiträge: 583 Wohnort: Rheinhessen
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Verfasst am: 18. Jan 2026 10:12 Titel: |
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Schneiden ist ein physikalischer Prozess, kein chemischer. Man benötigt einen scharfen Gegenstand dazu. Der kann, muss aber nicht aus Metall sein. Es gehen auch mineralische (z.B. Glas) oder Kunststoffe. Auch mit reinem Kohlenstoff (Diamant) kann man schneiden. Die Aufzählung könnte man beliebig erweitern.
Dass dabei Moleküle getrennt werden, also ein chemischer Prozess stattfindet, dürfte, wenn er vielleicht (bei Polymeren) überhaupt stattfindet, eine sehr untergeordnete Rolle spielen. |
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Gefundenaufgoogel Gast
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Verfasst am: 21. Jan 2026 00:14 Titel: Gefunden auf googel |
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Ein Messer schneidet nicht wirklich durch einzelne Atome, sondern überwindet durch den enormen Druck an der winzigen Schneide die atomaren Bindungen, die Moleküle zusammenhalten, und trennt so die Moleküle und Zellstrukturen voneinander. Die Klinge übt eine so starke Kraft auf eine so kleine Fläche aus, dass sie die Elektronenabstoßung zwischen den Molekülen überwindet und die chemischen Bindungen aufbricht, wodurch sich das Material spaltet.
Was genau passiert auf molekularer Ebene:
Druckkonzentration: Die gesamte Schneidkraft wird auf eine extrem kleine Fläche an der Messerspitze konzentriert. Je kleiner die Fläche, desto größer der Druck (Druck = Kraft / Fläche).
Überwindung der Abstoßung: Die Moleküle in Haut oder Lebensmittel stoßen sich aufgrund ihrer Elektronen ab. Der hohe Druck des Messers ist jedoch stark genug, um diese Elektronen wegzudrücken.
Aufbrechen der Bindungen: Der Druck ist so intensiv, dass er die chemischen Bindungen (z. B. kovalente Bindungen oder intermolekulare Kräfte), die die Atome und Moleküle zusammenhalten, aufbricht.
Trennung: Wenn die Bindungen brechen, werden die Moleküle voneinander getrennt, und das Messer bewegt sich durch das Material, wodurch ein Schnitt entsteht.
Vergleich: Ein scharfes Messer kann an seiner Spitze nur wenige Moleküle breit sein, was den Druck extrem erhöht, ähnlich einem winzigen Werkzeug, das die molekularen Strukturen auseinanderdrückt. Man schneidet also nicht die Atome selbst, sondern die Verbindungen zwischen ihnen. |
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AC-Gast Gast
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Verfasst am: 21. Jan 2026 16:40 Titel: Schneidevorgang |
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| Zitat: | | Man schneidet also nicht die Atome selbst, sondern die Verbindungen zwischen ihnen. |
Daß "Atome geschnitten"(-> Spaltung) hat niemand behauptet.
Mit makroskopischen Messern,egal,wie scharf sie sind,werden stets chemische Bindungen physikalisch gebrochen.
Bei Metallen sind es Bindungen zwischen den Metallatomen,die durch die Klinge auseinander"gequetscht" werden.
Bei ionisch aufgebauten Stoffen erfolgt der Bindungsbruch in Form einer Spaltung entlang einer Art Bruchkante.
Bei Stoffen aus Molekülverbindungen werden in der Regel die intermolekularen Bindungen(Van der Waals,Wasserstoffbrücken) gebrochen,die einzelnen Moleküle durch den druck der Messrklinge gegeneinander verschoben.
Bei makromolekularen Verbindungen(Polymere..) kann es dagegen zum Bruch intramolekularer Bindungen (kovalente Bindungen) kommen.
Oft entstehen dabei Radikalgruppen,die leicht mit z.B. Umgebungsgasen(Luft) reagieren.Das ist u.a. ein Grund dafür,daß z.B. von einer Schere zerschnittene Stoffenden nicht einfach durch Zusammenlegen wieder zu einem Teil "reagieren".
Man kann drüber philosophieren,ob solche Arten von Bindungspaltungen als "chemische Reaktion" zu verstehen sind.
Auf molekularer/atomarer Ebene ist man heutzutage übrigen schon in der Lage,einzelnne chemische Bindungen gezielt zu manipulieren,siiehe unter Kraftarmmikroskopie u.ä. .
AC-Gast. |
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