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Chemie als 2. Studium
 
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FatAnimal



Anmeldungsdatum: 10.01.2014
Beiträge: 46

BeitragVerfasst am: 18. Feb 2018 13:05    Titel: Chemie als 2. Studium Antworten mit Zitat

Hi Leute,
da ich mein Chemiestudium nicht mehr finanzieren konnte (BaföG ausgelaufen, Arbeiterfamilie und so), weil ich nicht die Zeit gefunden habe arbeiten zu gehen, musste ich dieses unterbrechen und mache nun ein duales Studium in Wirtschaftsinformatik.
Nicht nur, weil ich schon seit etlichen Jahren selber programmiere und es mir spaß macht, sondern auch aus dem Grund, dass ich mir dadurch flexible Arbeitszeiten für ein Chemiestudium erhoffe.

Ich möchte auf jeden fall wieder mein Chemiestudium fortsetzen und strebe eine Promotion an.
Aber bei einem Zweitstudium kann man sich ja nicht sicher sein, überhaupt von der Uni wieder zugelassen zu werden.
Und ich habe bereits gelesen, dass auf Privaten Hochschulen die Auswahl etwas "lockerer" ausfallen soll.
Daher meine Frage: Welche privaten Unis kann man mir diesbezüglich empfehlen?

Ich weiß, dass die Jobaussichten als Chemiker nicht gerade rosig sind und man als Chemiker das nehmen muss was man auf dem Arbeitsmarkt bekommen kann.
Nichtsdestotrotz ist Chemie nunmal unglaublich interessant, weshalb ich es auch nicht des Geldes wegen weiterstudieren möchte.


Viele Grüße
Nobby
Administrator


Anmeldungsdatum: 20.10.2014
Beiträge: 4204
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 18. Feb 2018 15:02    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Aber bei einem Zweitstudium kann man sich ja nicht sicher sein, überhaupt von der Uni wieder zugelassen zu werden.


Wer sagt das? Wieviel Semester und Scheine hast Du denn in Chemie schon gesammelt. Ich würde bei der Uni Deiner Wahl im Fachbereich Chemie mich erkundigen was anerkannt wird und dann geht es weiter.
FatAnimal



Anmeldungsdatum: 10.01.2014
Beiträge: 46

BeitragVerfasst am: 18. Feb 2018 15:20    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo und vielen Dank für deine Antwort.
Ich habe bereits 3/4 des Studiums hinter mir (Bachelor).

Ich habe mir das Merkblatt bzgl. eines Zweitstudiums angeschaut und dort stehen die Voraussetzungen für die Zulassung drin.
https://zv.hochschulstart.de/fileadmin/media/zv/downloads/merkblaetter/M_08__10-2017.pdf

Einer der wichtigsten Punkte wären demzufolge für mich:
Zitat:
Die Gründe
Folgende Gründe erkennt »hochschulstart.de« an:
 Zwingende berufliche Gründe
9 Punkte
 Wissenschaftliche Gründe
7, 9 oder 11 Punkte
 Besondere berufliche Gründe
7 Punkte
 Sonstige berufliche Gründe
4 Punkte
 Sonstige Gründe
1 Punkt


Bei mir würden da nur "Sonstige Gründe" in Betracht kommen, da ich ja weder in der chemischen Industrie oder -Forschung arbeite, sondern nach meinem Wirtschaftsinfo-studium wohl erstmal als Softwareentwickler in einem "Nicht-Naturwissenschaftlichen"-Zweig arbeiten werde.

Ich habe mir auch schon überlegt nach meinem Wirtschaftsinfo-studium mich als Bioinformatiker oder Chemoinformatiker zu bewerben, da ich ja schon über ein "fast fertiges" Chemiestudium verfüge und dieses dann quasi mit dem Bachelor in Wirtschaftsinfo kombinieren könnte (Vielleicht finde ich ja einen Betrieb der das mitmacht und mich annimmt).
Das würde dann meine Punktzahl für die Fortsetzung eines Chemiestudiums nach oben treiben.
Aber ich denke die Aussichen bzgl. der Planung sind nicht wirklich vielversprechend.

Ich gehe deswegen erstmal von der niedrigsten Punktzahl aus.
Nobby
Administrator


Anmeldungsdatum: 20.10.2014
Beiträge: 4204
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 18. Feb 2018 15:39    Titel: Antworten mit Zitat

So wie ich das lese muß erstmal ein abgeschlossenes Studium vorliegen. Da das erste noch nicht abgeschlossen ist braucht man garnicht weiter denken. Es kommt dann ja auch auf die Abschlußnote an um die entsprechende Punktzahl zu bekommen.

Frage ist wo kommt die Kohle her?

Tipp: Probiere es in den USA. Trotz Trump sollte es da einfacher sein.
FatAnimal



Anmeldungsdatum: 10.01.2014
Beiträge: 46

BeitragVerfasst am: 18. Feb 2018 15:47    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo und danke für die Antwort.
Ich glaube du hast mich missverstanden.

Ich habe nun ein Wirtschaftsinfo-studium aufgenommen, weil ich mir dadurch erhoffe - nach dem Wirtschaftsinfo-Bachelor - flexibelere Arbeitszeiten als Softwareentwickler zu haben um dann mein Chemiestudium darauf abgestimmt fortzuführen.

Demzufolge wäre dann einer Fortsetzung meines Chemiestudiums ein Zweitstudium.
Nobby
Administrator


Anmeldungsdatum: 20.10.2014
Beiträge: 4204
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 18. Feb 2018 16:00    Titel: Antworten mit Zitat

Das klingt mir alles sehr verworren, wann will man denn da fertig sein. Die Industrie verlangt die knackigen 25-30 jährigen mit 5 Jahren Berufserfahrung. Also nach dem Bachelor sollte man die Weiche schon richtig stellen. Wenn man erst noch Wirtschaftinformatik (was auch wichtig ist und Jobaussichten hat) studiert sind wieder 4-6 Semester weg. Und Chemie dauert in Deutschland ja so lange 8 - 12 Semester + 3- 5 Jahre Promotion. Da ist man dann schon Opa.
FatAnimal



Anmeldungsdatum: 10.01.2014
Beiträge: 46

BeitragVerfasst am: 18. Feb 2018 16:15    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist mir alles Bewusst was du sagst und ich male mir auch keine Vorstellungen aus, dass ich noch einen Job in der chemischen Forschung bekommen werde (Was mein Traum wäre).

Jedoch habe ich auch schon bereits 7 Semester Chemiestudium hinter mir.
Und ich habe - wohlgemerkt - nur aufgehört, weil ich mir dieses nicht mehr finanzieren konnte.
Mein duales Studium wird nun glücklicherweise von meinem Arbeitgeber finanziert, daher kann ich auch auf den Bachelor in Wirtschaftsinfo zählen.
Mit 32 Jahren könnte ich weiter Chemie studieren - da werde eich den Bachelor in Wirtschaftsinfo haben.
Jobtechnich mache ich mir bzgl. Chemie nun wirklich keine Hoffnungen.

Es geht mir einzig und allein um das Interesse und welche Uni mich noch annehmen würde.

Dass ich später einmal in einem Naturwissenschaftlichen Bereich arbeiten möchte und nicht in einem so langweiligen, charakterlosen Wirtschaftszweig versteht sich wohl von allein.

Aber wie gesagt: Ich mache mir da keine großen Hoffnungen.
Mir geht es in erster Linie darum, wie ich hinterher wieder als "Zweit-Studium-Absolvent" in ein naturwissenschaftliches (Chemie) Studium komme.
FatAnimal



Anmeldungsdatum: 10.01.2014
Beiträge: 46

BeitragVerfasst am: 18. Feb 2018 20:35    Titel: Antworten mit Zitat

Für alle Interessierten, die in einer Ähnlichen Situation sind wie ich:

An der Uni-Hamburg konkurrieren Erst- und Zweitstudierende gleichermaßen um einen Studiumsplatz.
https://www.uni-hamburg.de/campuscenter/studienorganisation/formulare-informationsmerkblaetter/zweitstudium.pdf

Problem gelöst.

Edit: Es ist auch möglich nach einem Wirtschaftsinfo-Studium ein Studium in Bioinformatik (M.Sc.) anzustreben, wenn man geeignete naturwissenschaftliche ETCS erbracht hat.
Weltformel



Anmeldungsdatum: 05.04.2018
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 06. Apr 2018 06:31    Titel: Antworten mit Zitat

Nobby hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
Aber bei einem Zweitstudium kann man sich ja nicht sicher sein, überhaupt von der Uni wieder zugelassen zu werden.


Wer sagt das?


Angeblich ist es lt Berliner-Hochschulgesetz in Berlin ausgeschlossen, sich nach einer Exmatrikulation an der selben Uni im selben Studiengang ein zweites Mal einzuschreiben. Zwar konnte ich den Paragraphen nicht finden, aber das ist ziemlich sicher! Macht durchaus Sinn: Sonst bräuchte man keine Urlaubssemester, oder könnte auf Harzt4 lernen und dann wieder Prüfungen machen, oder die Zahl der Fachsemester künstlich niedrig halten um in der Regelstudienzeit zu bleiben usw meine Information.

_________________
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