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yaren_mgt



Anmeldungsdatum: 15.09.2013
Beiträge: 21

BeitragVerfasst am: 12. Jan 2014 15:22    Titel: Aufstellung von Redoxreaktionen Antworten mit Zitat

Meine Frage:
Hallo,

ich bräuchte Hilfe bei Redoxreaktionen.. Ich hab die Aufgaben a)bis e) gemacht , aber bis j) nicht. Ich weiss nicht wieso aber wenn ich lange daran sitze verwirrt mich das.. Wollte fragen ob ihr mir helfen könntet. Ich kann a-e nochmal hochladen,da einige immer meinen man hätte nichts gemacht etc.
Halt ich bräuchte dringend Hilfe..Ich mache auch grad eine Mappe für Erdkunde , die ich am Dienstag abgeben muss und lerne noch nebenbei für Klausuren. Deswegen kann ich mich auch nicht viel Mühe jtz in Chemie reinstecken..hab die Klausur schon geschrieben,aber wir sollen uns nochmal mit den Redoxgleichung beschäftigen.Ich werd das am Mittwoch wieder nachholen,da ich mich jtz nicht auf Chemie konzentrieren kann.
Bin für jede Hilfe dankbar!
Lg

Bild:
http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/foto8hu1il46v89.jpg

Meine Ideen:
..
Auwi



Anmeldungsdatum: 21.03.2013
Beiträge: 614
Wohnort: Leer / Ostfriesland

BeitragVerfasst am: 12. Jan 2014 16:15    Titel: Antworten mit Zitat

f)
g)
h)
i)
j)

wenn mich nicht alles täuscht
yaren_mgt



Anmeldungsdatum: 15.09.2013
Beiträge: 21

BeitragVerfasst am: 12. Jan 2014 16:29    Titel: Antworten mit Zitat

Auwi hat Folgendes geschrieben:
f)
g)
h)
i)
j)

wenn mich nicht alles täuscht


erstmal vielen lieben dank! Die Zahlen bze Koeffizienten die du vor den Atomen hast,hast du die durch die Redoxreaktion herausgefunden?Also könnt ich wie vorher immer Oxidation und Reduktion anwenden oder?
ka



Anmeldungsdatum: 01.10.2012
Beiträge: 1832

BeitragVerfasst am: 12. Jan 2014 16:50    Titel: Antworten mit Zitat

Ich nehme mal beispielhaft die mMn schwierigste Aufgabe : KNO3 reagiert mit Schwefel zu NO und K2SO4 .
1. Teilreaktion : Ansatz mit Stickstoffbilanz :



Ausgleichen der Sauerstoffbilanz mit O2- :



Ausgleichen der Kaliumbilanz mit K+ :



Ausgleichen der Ladungsbilanz mit Elektronen :



2, Teilreaktion ; Ansatz mit Schwefelbilanz :



Ausgleichen der Sauerstoffbilanz mit O2- :



Ausgleichen der Kaliumbilanz mit K+ :



Ausgleichen der Ladungsbilanz mit Elektronen :



Gleich Machen der Elektronenzahlen durch multiplizieren der Gleichung für die erste Teilreaktion ( = Reduktion ) mit 2. danach Zusammenfassen der Teilgleichungen durch Addieren und Weglassen der Teilchen, die in gleicher Zahl auf beiden Seiten des Reaktionspfeils auftreten :


_________________
Friedrich Karl Schmidt


Zuletzt bearbeitet von ka am 12. Jan 2014 21:19, insgesamt einmal bearbeitet
Auwi



Anmeldungsdatum: 21.03.2013
Beiträge: 614
Wohnort: Leer / Ostfriesland

BeitragVerfasst am: 12. Jan 2014 16:55    Titel: Antworten mit Zitat

Die Gleichungen, die ich geschrieben habe sind die Redoxgleichungenn der Reaktion zwischen den beteiligten Stoffen zu den geforderten Produkten.

Insofern verstehe ich Deine Frage nicht. Nicht alle Bestandteile der Stoffe werden oxidiert bzw reduziert. Im Beispiel f) z.B. nehmen die Kaliumionen am Redoxprozeß nicht teil, sie sind unbeteiligter Zuschauer, die beiden Iodidionen werden oxidiert zu Iod, und das Chlor wird zu zwei Chloridionen reduziert.
yaren_mgt



Anmeldungsdatum: 15.09.2013
Beiträge: 21

BeitragVerfasst am: 12. Jan 2014 18:06    Titel: Antworten mit Zitat

ka hat Folgendes geschrieben:
Ich neme mal beispielhaft die mMn schwierigste Aufgabe : KNO3 reagiert mit Schwefel zu NO und K2SO4 .
1. Teilreaktion : Ansatz mit Stickstoffbilanz :



Ausgleichen der Sauerstoffbilanz mit O2- :



Ausgleichen der Kaliumbilanz mit K+ :



Ausgleichen der Ladungsbilanz mit Elektronen :



2, Teilreaktion ; Ansatz mit Schwefelbilanz :



Ausgleichen der Sauerstoffbilanz mit O2- :



Ausgleichen der Kaliumbilanz mit K+ :



Ausgleichen der Ladungsbilanz mit Elektronen :



Gleich Machen der Elektronenzahlen durch multiplizieren der Gleichung für die erste Teilreaktion ( = Reduktion ) mit 2. danach Zusammenfassen der Teilgleichungen durch Addieren und Weglassen der Teilchen, die in gleicher Zahl auf beiden Seiten des Reaktionspfeils auftreten :





ich versteh das einfach nicht traurig traurig wir haben in der schule immer das mit reduzieren und oxidieren gemacht.vlt meinst du das auch ja so..aber bin echt verwirrt.. als immer erst die oxizahlen hingeschrieben,geguckt welches reduziert oder oxidiert wird und dann halt das mit den Pfeilen und zb +2e^- unglücklich
yaren_mgt



Anmeldungsdatum: 15.09.2013
Beiträge: 21

BeitragVerfasst am: 12. Jan 2014 18:07    Titel: Antworten mit Zitat

Auwi hat Folgendes geschrieben:
Die Gleichungen, die ich geschrieben habe sind die Redoxgleichungenn der Reaktion zwischen den beteiligten Stoffen zu den geforderten Produkten.

Insofern verstehe ich Deine Frage nicht. Nicht alle Bestandteile der Stoffe werden oxidiert bzw reduziert. Im Beispiel f) z.B. nehmen die Kaliumionen am Redoxprozeß nicht teil, sie sind unbeteiligter Zuschauer, die beiden Iodidionen werden oxidiert zu Iod, und das Chlor wird zu zwei Chloridionen reduziert.


das mit den iod Ionen haben wir grad zum ersten mal bekommen..ohman unglücklich
ka



Anmeldungsdatum: 01.10.2012
Beiträge: 1832

BeitragVerfasst am: 12. Jan 2014 22:07    Titel: Antworten mit Zitat

yaren_mgt hat Folgendes geschrieben:

ich versteh das einfach nicht ;( ;( wir haben in der schule immer das mit reduzieren und oxidieren gemacht.vlt meinst du das auch ja so..aber bin echt verwirrt.. als immer erst die oxizahlen hingeschrieben,geguckt welches reduziert oder oxidiert wird und dann halt das mit den Pfeilen und zb +2e^- :(


"Das mit reduzietren und oxidieren" habe ich ja auc h gemacht. Nur habe ich keine Oxidationszahlen benötigt, um die Teilgleichungen für Oxidation und Reduktion zu erhalten. Und ohne Teilgleichungen werden Sie es an Ihrer Ausbildungsstätte ja auch nicht gemacht haben. Denn Elektronen treten ja anscheind ja auch bei der von Ihrem Lehrer paktizierten Methode auf. Und in der Gesamtgleichung tauchen ja keine Elektronen auf.

Bei der von Ihrem Lehrer höchst wahsheinlicch verwendeten Methode ergeben sich die gleichen Teilgleichungen. Ich habe lediglich eine andere Reihenfolge des Ausgleichens gewählt, bei denen sich die hinzuzufügende Elektronenzahl am Schluss ergibt. Während man bei der vermutlichen Methode Ihres Lehrers mit dem Einfügen der Elektronenzahl beginnt. Und man dann überflüssiger Weise erst einmal über das Bestimmen der Oxidationszahlen herausbekommen muss, wieviele Elektronen wo einzufügen sind :

Ich zeige dies mal für die Reduktionsteilreaktion : KNO3 -> NO

Die Oxidationszahl des Stickstoffs nimmt von +5 im KNO3 nach +2 im NO ab. Also 3 Stufen entsprechend 3 Elektonen.

Die Oxidationzahl des Sauerstoffs beträgt -2 und verändert sich nicht. Die Oxidationzahl des Kaliums beträgt +1 und ändert sich ebenfalls nicht :

Ansatz also :

Sauerstoffausgleich mit O2- :



Ladungsausgleich mit K+ :


_________________
Friedrich Karl Schmidt
magician4
Administrator


Anmeldungsdatum: 05.10.2009
Beiträge: 11692
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 12. Jan 2014 22:23    Titel: Antworten mit Zitat

yaren_mgt hat Folgendes geschrieben:

ich versteh das einfach nicht ;( ;( wir haben in der schule immer das mit reduzieren und oxidieren gemacht.vlt meinst du das auch ja so..aber bin echt verwirrt.. als immer erst die oxizahlen hingeschrieben,geguckt welches reduziert oder oxidiert wird und dann halt das mit den Pfeilen und zb +2e^- :(


ka arbeitet nach einem komplett anderen system als ihr es in der schule gelernt habt

so wie du es wahrscheinlich kennst saehe es wie folgt aus:

a) was wird oxidiert, was wird reduziert?

- schwefel wird oxidiert, weil er vorher oxidationsstufe null hat ("S" entspricht S (+/- 0) " und hinterher plus sechs ist im sulfat ( SO42- entspricht S (+VI) + 4 * O2- )
jeder derart umgewandelte schwefel stellt mithin in diesem prozess 6 elektronen bereit:
S ( +/- 0) S ( +VI) + 6 e-
bzw. das gleiche, mit entstehendem sulfat statt "S (+VI)" formuliert:
S ( +/- 0) + 4 H2O SO42- + 8 H+ + 6 e-

- stickstoff wird reduziert, weil er im nitrat (+V) hatte ( NO3- entspricht N (+V) + 3 * O2- ), und im stickstoffmonoxid NO als (+II) zu analysieren ist ( NO entspricht N (+II) + O2- )
jeder derart umgewandelte stickstoff benoetigt mithin in diesem prozess 3 elektronen:
N (+V) + 3 e- N (+II)
bzw. das gleiche, mit entstehendem NO statt N(+II) formuliert:
NO3- + 2 H2O + 3 e- NO + 4 OH-

ausgleich auf gleiche zahl ausgetauschter elektonen: der oxidationsprozess am schwefel stellt 6 elektronen pro umsatz bereiut, der reduktionsprozess am stickstoff benoetigt 3 elektronen pro umsatz. daher muss ( KGV = 6) der reduktionsprozess 2 mal ablaufen pro oxidationsprozess. man formuliert entsprechend:
(ox.) S + 4 H2O SO42- + 8 H+ + 6 e-
(red.) 2 NO3- + 4 H2O + 6 e- 2 NO + 8 OH-
==============
(redox) S + 2 NO3- + (4 +4) H2O SO42- + 2 NO + 8 H+ + 8 OH-

"ausgleichen mit wasser" (wobei wir hier eigentlich das wasser welches wir zum zwischenausgleich "herbeigezaubert" hatten jeweils, komplett wieder rausschmeissen: heisst aber trotzdem "ausgleich") :
rechts stehen 4+4 = 8 wasser , links stehen 8 H+ + 8 OH- = ebenfalls 8 wasser, daher heben die sich gegenseitig komlett weg.
es ergibt sich "bereinigt":

(redox) S + 2 NO3- SO42- + 2 NO

... und nun noch die substanzen vervollstaendigen, also das K+ ( das war die ganze zeit nur "zuschauer") mit formulieren:

(redox) S + 2 KNO3 K2SO4 + 2 NO


... und feddisch


gruss

Ingo

_________________
ein monat im labor erspart einem doch glatt ne viertel stunde in der bibliothek!
ka



Anmeldungsdatum: 01.10.2012
Beiträge: 1832

BeitragVerfasst am: 13. Jan 2014 14:11    Titel: Antworten mit Zitat

magician4 hat Folgendes geschrieben:

ka arbeitet nach einem komplett anderen system als ihr es in der schule gelernt habt.
Wie ich bereits in meinem letzten Beitrag zu zeigen versucht habe, ist das von mir bevorzugte Vorgehen durchaus kein "komplett anderes System", sondern im Grunde nur ein Ausgleichen in anderer Reihenfolge. Bei dem schulüblichen Vorgehen , muss nach dem

1. Ausgleichen der Ladungsbilanz mit H+/OH-
2. Ausgleichen der Wasserstoffbilanz mit H2O

die Sauerstoffbilanz stimmen und kann nur noch zur Probe verwendet werden. Stimmt sie mal nicht, muss man wieder von vorne beginnen.

Was letztlich bedeutet, dass man die mit der Sauerstoffbilanz verbundene "Bestimmungsgleichung" ungenutzt lässt und deshalb die Zahl der zum Ausgleich benötigten Elektronen in anderer Weise bestimmen muss und dies mit Hilfe der Oxidationszahlen tut.

Was bei der von mir bevorzugten Vorgehensweise entbehrlich wird, alldieweil sich die Zahl der Elektronen aus der Ladungsbilanz als dem bei mit letzten Schritt ergibt . Und dies deshalb, weil ich die Sauerstoffbilanz als " Bestimmungsgleichung" nutze, die beim schulüblichen Verfahren "verschenkt" wird.

Die Unterschiede in der Reihenfolge der Bilanzierung ergeben sich daraus, dass so vorgegangen werden muss, dass eine in einem vorhergehendem Schritt ausgeglichene Bilanz nicht wieder durcheinander gebracht wird durch einen nachfolgenden Schritt.

Alle weiteren Unterschiede, die Ihr Vorgehen im Fall



sind ausschließlich dem Umstand geschuldet, , dass Sie so vorgegangen sind, als finde die Reaktion in wässriger Lösung statt , was ja nun offensichtlich nicht so angedacht ist, und ich dies deshalb bewusst nicht getan habe.

Während ich hier dem allgemein Üblichen Vorgehen gefolgt bin und zum Ausgeichen keine Spezies wie H+/OH-/H2O verwendet habe, die man mit Fug und Recht hier als "schlicht aus der Luft gegriffen" bezeichnen kann. Genau das und nicht etwa meine Vorgehensweise ist es, was hier " komplett anders" daherkommt.

_________________
Friedrich Karl Schmidt
magician4
Administrator


Anmeldungsdatum: 05.10.2009
Beiträge: 11692
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 13. Jan 2014 22:19    Titel: Antworten mit Zitat

ich kenne aus mehreren foren genau einen (!) user der sich mit ihrem system anfreunden konnte - und selbst der scheitert bei vergleichsweise einfachen redoxaufgaben noch gelegentlich damit, es zielfuehrend anzuwenden, wie wir alle hier neulich lesen konnten.
Mir wuerde sowas zu denken geben.

ob's daran liegt, dass Sie sich anfangs beharrlich weigerten Ihr vorgehen ueberhaupt mal vom ablauf her zu erlaeutern (und es somit vermutlich den meisten stamm-usern hier nach wie vor komplett cryptisch ist), obs daran liegt dass Sie - was durchaus sinnvoll sein mag fuer nen versierten RedOx-rechner - hier schlicht fast immer lustig gegen alle gebote der ladungs- und atomsortengleicheit "links und rechts" bei teilgleichungen verstossen, sei einmal dahingestellt.

tatsache ist, dass das ganze dem "normalen" schueler exakt null hilft, da sein denken in eine komplett andere bahn geschult wurde, ihm sich Ihr system auch nicht intuitiv erschliesst, und ihm teilgleichungen "a la ka" in jeder klausur zum kompletten knockout gereichen wuerden - unbeschadet der frage ob da schlussendlich nun die korrekte umsatzgleichung bei rauskommt oder ob nicht.

Ihr system ist daher selbstmord fuer jeden schueler

... und das , obschon ich Ihnen zugestehe, dass ich persoenlich ( ich rechne redoxgleichungen fast stets im kopf) vermutlich ihrem vorgehen strukturell verwandt denke, wenn ich sowas tue.
aber ich hab mit diesen sachen - genau wie Sie mutmasslich - ja auch schon ein paar jahrzehntchen uebung: da darf man dann schonmal freischwebend jonglieren bei wechselnder schwerkraft.

fuer anfaenger ist das allerdings nix, so scheint mir.

... denn Ihr system ist nunmal komplett anders, akzeptieren Sie das doch einfach mal.


gruss

Ingo

_________________
ein monat im labor erspart einem doch glatt ne viertel stunde in der bibliothek!
Zum Nachdenken
Gast





BeitragVerfasst am: 16. Jan 2014 12:40    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist hier aber eine heftige Diskussion!

Und als Ergebnis dieser verkauft ka weiterhin saures Bier.
magician4
Administrator


Anmeldungsdatum: 05.10.2009
Beiträge: 11692
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 16. Jan 2014 23:21    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Und als Ergebnis dieser verkauft ka weiterhin saures Bier.

unfug: dass ka sauer bier verkaufen muss (? wer sagt das eigentlich? moeglicherweise findet sein vorgehen ja doch noch eingang in die lehre, wer weiss..) , hat mit der hiesigen diskussion exakt null zu tun.

gruss

Ingo


p.s.: warum nur kommt mir diese spontane sympathiekundgebung eines "zufaellig" hereingeschneiten gastes zu einem doch recht komplexen thema (welches sich noch dazu hauptsaechlich in anderen threads abgespielt hat), am ende eines zunaechst voellig anders gelagerten threads irgendwie merkwuerdig vor?

_________________
ein monat im labor erspart einem doch glatt ne viertel stunde in der bibliothek!
ka



Anmeldungsdatum: 01.10.2012
Beiträge: 1832

BeitragVerfasst am: 21. Jan 2014 15:21    Titel: Antworten mit Zitat

magician4 hat Folgendes geschrieben:
ich kenne aus mehreren foren genau einen (!) user der sich mit ihrem system anfreunden konnte - und selbst der scheitert bei vergleichsweise einfachen redoxaufgaben noch gelegentlich damit, es zielfuehrend anzuwenden, wie wir alle hier neulich lesen konnten.
Mir wuerde sowas zu denken geben.

Ihr Bekanntenkreis scheint doch sehr beschränkt zu sein. Zwar handelt es sich zugegeben nur um eine kleine Minderheit, aber ein Dutzend kommt da allein schon bei CO zusammen.
Dazu zählt natürlich kein einziger der dortigen "Platzhirsche" . Aber mit deren bisweilen "nachhaltiger Besserwisserei von Nichtwissern" machen Sie ja auch immer wieder Bekanntschaft. Wobei ich mir anzumerken erlaube, dass Ihnen da noch einiges entgeht und auch Ihre Einlassungen nicht immer frei von Mängeln sind.
Aber genießen Sie ruhig , zusammen mit den besagten Platzhirschen, dass man sich dort mit Beiträgen von meiner Seite ja nun schon seit 16 Monaten nicht mehr auseinandersetzen muss. Herzlichen Glückwunsch.
Zitat:
ob's daran liegt, dass Sie sich anfangs beharrlich weigerten Ihr vorgehen ueberhaupt mal vom ablauf her zu erlaeutern ..
Diese Behauptung ist schlicht unwahr und hiermit zurückgewiesen.
Zitat:
..(und es somit vermutlich den meisten stamm-usern hier nach wie vor komplett cryptisch ist)..

Wen Sie zu den Stammusern zählen, weiß ich natürlich nicht. Aber die Zahl derjenigen , die hier im Chemikerboard unter einem Benutzernamen registriert sind, dürfte das halbe Dutzend kaum überschreiten.
Und dass ihre "wissensdurstigen " Fans hier im Forum natürlich auf Gedeih und Verderb sich ihre Position zu eigen machen und vertreten , wobei dann auch schon mal nicht nur der Ver- sondern auch der Anstand auf der Strecke bleibt ,ist nicht gerade ein Zeichen für Qualität.
Zitat:
, obs daran liegt dass Sie - was durchaus sinnvoll sein mag fuer nen versierten RedOx-rechner - hier schlicht fast immer lustig gegen alle gebote der ladungs- und atomsortengleicheit "links und rechts" bei teilgleichungen verstossen, sei einmal dahingestellt.

Ich rate Ihnen dringend an, Ihre vorstehend zitierte Behauptung noch einmal zu überdenken und umgehend und ohne Umschweife zurück zu nehmen. Denn selbst wenn mir einmal einmal Tippfehler unterlaufen sein sollten, würde dies nicht einmal im Ansatz rechtfertigen , was Sie da von sich gegeben haben
Zitat:
... und das , obschon ich Ihnen zugestehe, dass ich persoenlich ( ich rechne redoxgleichungen fast stets im kopf) vermutlich ihrem vorgehen strukturell verwandt denke, wenn ich sowas tue.

Danke, aber auf diese Ehre möchte ich dann doch lieber verzichten
Zitat:
aber ich hab mit diesen sachen - genau wie Sie mutmasslich - ja auch schon ein paar jahrzehntchen uebung: da darf man dann schonmal freischwebend jonglieren bei wechselnder schwerkraft.
Genau dieses kommt für mich nicht in Frage. Aber mir wird jetzt klar, warum ich in ihren Formulierungen kein konsequent systematisches Vorgehen erkennen konnte. Auch nicht eines der Systeme, die ich über ein Viertel Jahrhundert im Dasein eines Chemielehrers selbst verwendet und/oder bei Kollegen gesehen habe, die im Übrigen mit ganz wenigen Ausnahmen Diplomchemiker waren. Und die Ihnen die besagten Systeme ja nicht einmal bekannt zu sein scheinen, wie es jetzt aussieht ...

Im Übrigen : Das von mir favorisierte System ist ja nicht etwa auf meinem Mist gewachsen, sondern anscheinend gängige Praxis an einer deutschen Universität. Aber der Nebensatz eines dortigen Studenten, der seinerzeit bei CO meine Hilfe in Anspruch genommen hat., war ausreichend, um mich nach nur Minuten des Nachdenkens erkennen zu lassen, dass ich meine bis dato praktizierten Alternativen sofort einpacken und entsorgen sollte. Und ich mich an den Kopf geschlagen habe, dass ich nicht selbst darauf gekommen bin.
Wenn Sie mir jetzt einreden wollen, dass daran auch nur irgend etwas schwer verständlich sein soll. dann weiß ich nicht, was ich davon halten soll.
Zitat:
... denn Ihr system ist nunmal komplett anders, akzeptieren Sie das doch einfach mal.
Wie ich in meinem letzten Beitrag dargelegt habe, ist dies mitnichten der Fall .
Noch einmal : Es ist anders insofern , als es ohne Oxidationszahlen auskommt. Und somit nicht mit der Elektronenbilanz beginnt. Und abgesehen von Änderungen in der Reihenfolge des Ausgleichens noch eine Sauerstoffbilanz quasi als Bestimmungsgleichung benutzt, die beim schulüblichen System nur als "Probe" fungiert.

Aber so, wie es sich mir darstellt, haben Sie anscheinend auch andere Vorstellungen in Bezug auf das , was an Schulen gängige Praxis war und ist ..

_________________
Friedrich Karl Schmidt
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