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Entscheidung der Berufswahl
 
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Jecks



Anmeldungsdatum: 14.08.2011
Beiträge: 154

BeitragVerfasst am: 19. Mai 2012 18:45    Titel: Entscheidung der Berufswahl Antworten mit Zitat

Hallo, liebe Community.

MIr ist bewusst, dass es sicherlich Foren für solch ein Thread gibt und dort besser aufgehoben wäre in Punkto Kritik oder Tipps & Tricks, jedoch Interessehalber möchte ich hier auch mein zurzeit mich meist beschäftigtes Gedankenthema niederschreiben und eben Kritik sammeln.

Ich bin mir nicht sicher, was ich werden soll: Mein größtes Interesse liegt der Naturwissenschaft, insbesondere der Chemie.

Zurzeit gehe ich in die 10te Klasse (G8 = Abitur nach der 12ten) und besitze durch den Wechsel von Realschule zu Gymnasium ein erweiterten Realschulabschlusszeugnis.

Ich möchte beruflich etwas werden, was mir nicht nur Spaß macht, sondern auch meine Interessen beinhaltet sowie meine Stärken, damit ich auch dort weiterhin mit voller Motivation und Geschick Erfolge verzeichnen kann. Auch ist es natürlich wichtig an finanziellen Aspekten sich Gedanken zu machen, was aber bei meinen Wunschberufen, bzw. bei den Berufen die ich in die engere Auswahl gefällt habe, kein Problem sein wird.

Wenn es um Interessen und Fähigkeiten geht, habe ich schon genannt das ich mein größtes Interesse der Naturwissenschaft widme, andernfalls ist für mich auch das Zeichnen ein großes Interesse, wo auch meine Kunstlehrerin mich als "europäische Ausnahme" sieht und meine, nach ihren Worten, Begabung zur Feinmotorik, künstlerischen Gestaltung, Hand-Auge Koordination sehr schätzt und sogar zugibt, dass ich besser wäre als sie. Dies ist auch ein Bereich der mir sehr viel Spaß macht.

Jetzt zu den Berufen meiner engeren Auswahl:

1. Uhrmacher.

Ich habe mich aus finanziellen sowie zeitlichen und erzieherischen Gründen noch nie großartig mit Uhren befasst, sowie ich auch keine besitze. Jedoch habe ich mir den Beruf des Uhrmachers näher angeschaut und dieser beinhaltet so ziemlich alle Fähigkeiten und Interessen, die mir groß am Herzen liegen. Hierbei wird ein technisches Verständnis vorrausgesetzt, künstlerisch-feinmotorische Erfahrungen und Fähigkeiten, Interesse an Arbeiten mit kleinen Teilen sowie zu allgemeinen Naturwissenschaften.

Der Beruf des Uhrmachers benötigt ein Realschulabschluss, ich könnte jedoch noch Fachabitur/Abitur beenden und ein Studium in Anspruch nehmen.
Jedoch reizt mich sehr stark an diesen Beruf meine benötigten Fähigkeiten.
Dadurch das ich auch ein Hang zur Perfektion habe und versuche es so fein und perfekt wie Möglich zu machen, würde mein Interesse auch zu Luxusuhrenfirmen gehen, wobei mein Hauptaugenmerk sich auf die schweizer Uhrenfirma Lange Uhren GmbH (Marke: A. Lange & Söhne) richtet.

Jegliche Dinge die ich mache, die viele andere nicht können (sozusagen Anfertigung von "Unikaten") haben mich schon immer motiviert und Spaß gemacht. Das wäre für mich auch eine gute Alternative zum Studium, womit ich mich auch zufrieden geben würde.

Andernfalls richtet mein Interesse sich auch zum:

2. Ingenieur für Chemietechnik.

Alles was mit Technik und Naturwissenschaft Allgemein zutun hat, habe ich ja schon erläutert interessiert mich wahnsinnig. Ich weiß zum Beispiel dass Ingenieure immer gebraucht werden und könnte damit, soweit ich Abitur nicht schaffen sollte oder ich die Lust dafür habe, auch eine gute Alternative finden. Mich interessieren auch unheimlich die HErstellung von technischen Geräten und restliche Dinge die ich oben schon erläutert habe.

Andernfalls war eigentlich schon vorab geplant, dass ich ...

3. Chemie studiere.

Chemie hat mich schon in jeglicherweise Interessiert, wie andere Naturwissenschaften die ja mit Chemie verknüpft sind, da kaum scharfe Grenzen gezogen werden können und hinsichtlich sich alle Bereiche der Naturwissenschaft sich überlappen. Was ich mich aber insbesondere Frage, ob dies denn genau der Beruf wäre, im Endeffekt als Chemiker, was auch wie der Beruf des Uhrmachers meine Motivation soweit oben halten kann? Ich meine ich bin jemand der etwas verändern möchte, erreichen möchte und die Forschung vorran bringt, wobei auch für mich ein Traum wäre später einen Doktortitel anzustreben oder ähnliches (Auch wenn manche Dinge dahergeredet sind, liegt es in meinen vollem Interesse). Ich liebe die allgemeine wissenschaftlichen Arbeiten, protokollieren, erforschen usw.

Allgemein ist aber noch zu sagen, dass ich vor 3 Jahren noch Hauptschüler war und nur ein geringes Allgemeinwissen sowie Fachwissen besaß in jeglichen Schulfächern. Dadurch besitze ich ein mangelndes Wissen an Englischkenntnissen, was ich durchaus probiere zu verändern, es aber durch wenig Zeit oft nicht nur die Motivation versiegt sondern auch misslingt. Dies kann durchaus ein weiteres starkes Problem für meine beruflichen Chancen darstellen. Umgerechnet durch das Zurücksetzen in der Schule oder Wechsel von Schulstufen durch Hauptschule zu Realschule etc. sitze ich nun schon knapp 13 Jahre in der Schule (und bald erst knapp in der 11ten Klasse).
Dadurch versiegt sehr stark meine Motivation zur Schule, was nicht zwangsmäßig bedeutet, dass ich alles stehen und liegen lasse, sondern schon deshalb mein Interesse sich mehr zum Uhrmacher bewegt, als zum Chemiestudium, da es zeitlich schneller geht und zunehmend mein Interesse zur Schuleinrichtung verfliegt.

Noch zu sagen ist, dass ich schon eine Bewerbung zum Uhrmacher bei Lange Uhren GmbH vorbereite und mir folgendes Gedacht habe:

Bewerbungsinhalt:

1. Bewerbungsblatt, kurz & sachlich, richte Normeneinhaltung eines Bewerbungsblatt, individuell geschrieben (kein "Musterbrief).
2. Lebenslauf: Nichts besonderes, man sieht aber den schlagartigen Wechsel von Hauptschule zu Gymnasium und die kurzen Übergänge was theoretisch sehr schwer zu erreichen ist = Pluspunkt.
3. Weitere Anlage wie zum Beispiel gezeichnetes Ausschnitt eines Bildes (Bild ist schon fertig) von Albrecht Dürer Melencolia I (Kupferstich) zur Widererkennung meiner feinmotorischen und künstlerischen Begabung (nach meiner Kunstlehrerin).
4. Bewertungsblatt von meiner Kunstlehrerin, die meine feinmotorische und künstlerische Begabung nach ihren Worten für die Bewerbung niederschreibt. Sie setzt, selbstverständlich, ihre Unterschrift was wieder, denke ich, ein Pluspunkt wäre, da sie mit ihren Titeln unterschreiben wird (Doktor- und Ingenieurstitel).
5. Zeugnis natürlich von den Realschulabschluss (die besten Noten die ich hatte, durch Wechsel zum Gymnasium logischerweise nachfolgendes Zeugnis schlechter), damit ich nicht gleich weggelegt werde.

Soweit ich angenommen werden würde, müsste ich erstmal in die Schweiz fahren für ein Eignungstest sowie Einzelgesprach mit den Ausbildungsleiter.
Dabei habe ich mir schon überlegt und niedergeschrieben bestimmte Sätze, die den Ausbildungsleiter evtl. dazu bringen gezielt bestimmte Fragen zu stellen, die ich schon vorab gut beantworten kann oder hindeutend auf positive Pluspunkte hindeuten (Also keine gelogenen Sachen, sondern wirklich zutreffende).

Mein Zeugnisse der letzten Jahre sind von einer Privatschule in Sachsen-Anhalt, was relativ auch Pluspunkte bringen müsste. Zusätzlich habe ich mich natürlich über die historischen Erreignisse der Firma erkundigt und auswendig gelernt habe und jegliche Frage zur Firma beantworten könnte. Auch ein Pluspunkt ist, dass ich den Gymnasialweg abbrechen würde für die Firma. Die Privatschule bringt sehr viel Wert auf sehr gute Umgangsformen und prahlt viel mit Umgangsformen im Internet (Internetseite = Privatgymnasium.de ... sagt denke ich auch was).

Das ist jetzt ziemlich viel geschrieben, und wenn sich jemand dazu entscheidet dies zu lesen, vielen dank Big Laugh Meinungen sind mir mehr als Wichtig.

MFG
Sherlock Holmes



Anmeldungsdatum: 22.04.2012
Beiträge: 100

BeitragVerfasst am: 19. Mai 2012 19:37    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,

ich würde dir raten Ingenieur für Chemietechnik zu machen. Denn:

1. In Deutschland werden Ingenieure benötigt.
2. Es eine genaue Berufswahl ist.
3. Chemiestudium viel schwerer ist. (Je nach Student ist es anders)

Außerdem ist es eine spezifische Berufswahl, d.H. dass es schon genauer ausgewählt ist, was für ein Gebiet es sein muss.

Natürlich kann ich nicht über dich entscheiden, aber das wäre ein Tipp von mir. Ansonsten würde ich mir einfach diese Fragen stellen: Mag ich das? Bringt mir das? Wird es mir auch später noch Spaß machen? Ist es realistisch mit meinen Durchschnitt, bzw Willenskraft?

Wenn diese Fragen teilweise positiv abgelaufen sind, dann würde ich dieses Gebiet nehmen. Außerdem frage doch einen Lehrer oder eine Bezugsperson, die dich sehr gut kennt. Sie kennt dich sicherlich am besten und kann dir am besten ein Tipp geben.

Ich hoffe, ich konnte helfen.

Gruss Holmes.

_________________
"Wenn man alle logischen Lösungen eines Problems eliminiert, ist die unlogische obwohl unmöglich unweigerlich richtig."
SaPass



Anmeldungsdatum: 18.11.2009
Beiträge: 1737

BeitragVerfasst am: 20. Mai 2012 12:07    Titel: Re: Entscheidung der Berufswahl Antworten mit Zitat

Ich habe mir erst mal zwei Textpassagen ausgesucht:

Jecks hat Folgendes geschrieben:
Dadurch versiegt sehr stark meine Motivation zur Schule, was nicht zwangsmäßig bedeutet, dass ich alles stehen und liegen lasse, sondern schon deshalb mein Interesse sich mehr zum Uhrmacher bewegt, als zum Chemiestudium, da es zeitlich schneller geht und zunehmend mein Interesse zur Schuleinrichtung verfliegt.

Wenn du jetzt schon überlegst, die Schule für eine Ausbildung abzubrechen, dann kann ich mir nicht vorstellen, dass du weitere 8 Jahre an der Uni verbringen möchtest.


Zitat:
Auch ein Pluspunkt ist, dass ich den Gymnasialweg abbrechen würde für die Firma. Die Privatschule bringt sehr viel Wert auf sehr gute Umgangsformen und prahlt viel mit Umgangsformen im Internet (Internetseite = Privatgymnasium.de ... sagt denke ich auch was).

Ich sehe das Abbrechen des Gymnasialweges nicht als Vorteil. Ich persönlich bin der Meinung, dass man Abitur machen sollte, wenn man es dann schafft. Denn das hält dir alle Möglichkeiten offen. Daher erstmal meine Empfehlung: Mach die zwei Jahre bis zum Abitur noch. Was passiert, wenn dir die Ausbildung nicht gefällt? Wenn sie dir kurzfristig absagen? Dann stehst du dort und hast erst mal nur die mittlere Reife.
Nun zu dem Privatgymnasium: Meinst du wirklich, das ist für einen Schweizer einen Pluspunkt? Er wird sich die Internetseite nicht ansehen.

Alles in allem sieht es so aus, als hättest du dich schon längst entschieden. In dem Fall kann ich dir nur raten: Mach dich auch über deine anderen alternativen schlau. Schau mal bei der GDCh vorbei, die hat eine Broschüre "Chemie studieren". Du kannst auch zu einer fachspezifischen Studienberatung gehen, da kannst du all deine Fragen über das Chemiestudium stellen, bekommst einiges erzählt und mit Glück sogar einen Rundgang durch die Gebäude.
Hausmann



Anmeldungsdatum: 05.02.2011
Beiträge: 535

BeitragVerfasst am: 20. Mai 2012 19:14    Titel: Re: Entscheidung der Berufswahl Antworten mit Zitat

SaPass hat Folgendes geschrieben:
... Mach die zwei Jahre bis zum Abitur noch.

Möchte das gern unterstreichen! Das Leben ist bunt und geht oft krumme Wege ...
nixxy



Anmeldungsdatum: 23.12.2013
Beiträge: 19

BeitragVerfasst am: 29. Mai 2015 23:37    Titel: Antworten mit Zitat

Abitur solltest du machen. Ich finde aber dass nur du entscheiden kannst welchen berufsweg du gehen willst.
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