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| AC-Gast |
Verfasst am: 27. Dez 2025 12:51 Titel: Halomonas |
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| Zitat: | | Das von dir genannte Bakterium müsste meines Wissens auch das sein, dass die Titanic allmählich auflöst. |
Nomen est omen!
Das ist die Halomonas-Art,die man eben an den Überresten der Titanic gefunden hat.
Im üblichen Laboralltag oder auch Alltag allg. spielen diese metalltersetzenden Bakterien keine Rolle,nur in bestimmten Bereichen,wo die passenden Umgebungsbedingungen vorliegen,kann u.U. ein Problem entstehen.
Bei den von dir genannten Bereichen ist das nicht relevant.
AC-Gast. |
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| Gasolina |
Verfasst am: 27. Dez 2025 11:38 Titel: |
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Gut! Vielen Dank.
Ich habe schon vermutet das es an den Umgebungsbedingungen liegt das dann gar keine entsprechenden Bakterien vorkommen.
Bei meinem Praktikum in einem Labor wurden da nämlich keinerlei extra Maßnahmen getroffen, um "Metallschwund" durch Bakterien zu verhindern.
Die Artikel werde ich mir durchlesen.
Das von dir genannte Bakterium müsste meines Wissens auch das sein, dass die Titanic allmählich auflöst. |
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| AC-Gast |
Verfasst am: 23. Dez 2025 17:46 Titel: MIC |
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Die Zersetzung von Metallen durch Mikrorganismen kann auf verschiedenen chemischen Wegen erfolgen,Einsteig dazu z.B. über den wikipedia-Artikel
(Microbial corrosion ).
Dazu bedarf es aber entsprechender Umgebungsbedingungen,die in der Regel in chemischen Laboratorien nicht zu finden sind,abgesehen von bestimmten Kreisläufen,z.B. für Umlaufwasser,wo der Zusatz von Bioziden erfolgt.Dies verhindert die bildung von Biofilmen u.ä. .
Bei der Herstellung von technischen Gasen(Rein- und Reinstgase gehören dazu)
ist das mWn nicht relevant,da eben keine entsprechenden Bedingungen(ausreichende Feuchtigkeit etc. ).
Die Untersuchung des Bakteriums Halomonas titanicae kann für mögliche Projekte wie Pipelines und Unterwasserbauten relevant werden.
Es gibt einen größeren Übersichtartikel bei Nature reviews microbiology
(Microbially mediated metal corrosion ) von 2023.
AC-Gast. |
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| Gasolina |
Verfasst am: 23. Dez 2025 15:08 Titel: Bakterien fressen Metall |
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Meine Frage: Noch eine Frage. Es gibt verschiedene Bakterien und Mikroorganismen die sich tatsächlich von Metall ernähren oder dieses zumindest angreifen oder auflösen. Gerade im Laborbereich kommt es oft darauf an bei Qualitätskontrollen Reingase mit sehr hohen Reinheiten einzusetzen. Wie stellt man das sicher das es innerhalb von Behältern, Armaturen oder den Rohrleitungssystemen keinen Befall solcher Mikroorganismen gibt? Bzw. wie hoch sind eigentlich die Abtragsraten?
Meine Ideen: Ich nehme an, es wird alles entsprechend gereinigt / gespült. Also auch Antibakteriell. Außerdem würde ich annehmen das solche Metallschädlinge nicht unter Reinraumbedingungen vorkommen, sondern im Freien zu finden sind, wo sich je nach Witterungseinflüssen der ideale Nährboden für diese bildet. |
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