| AC-Gast |
Verfasst am: 31. Okt 2024 17:01 Titel: Diamant |
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Die eine Original-literatur stammt von Nature aus dem Bereich
computational(sic!) materials. .
Das ist ein Bereich der Materialwissenschaften,teils auch der Festkörperphysik/-chemie,wo keine realen Materialien untersucht oder vermessen werden.
Es geht im vorliegenden um berechnete mögliche Strukturen,die bestimmte Eigenschaften aufweisen können,so sie denn realisiert werden.
Das ist ein anderer Ansatz zur Entwicklung neuer Materialien,wie erfolgreich oder mit welchem Potential kann ich nicht sagen.
Beim Titel "Predicting superhard materials via a machine learning informed evolutionary structure search" habe ich mal die mMn relevanten Stichworte betont.
AC-Gast. |
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| Nietzsche |
Verfasst am: 31. Okt 2024 08:56 Titel: |
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| chemiewolf hat Folgendes geschrieben: | | was haben deine Recherchen denn bisher ergeben? |
Ich bin leider noch nicht sehr weit gekommen, da ich immer noch beim Thema des idealen Gases hänge, daher konnte ich nur nebenbei kurz etwas schauen und noch keine genauere Prüfung der Quellen vornehmen.
Zunächst soll wohl mittels Algos nach neuen Materialien gesucht werden:
| Zitat: | | Um solche superharten Materialien aufzuspüren, haben Zurek und ihr Team nun lernfähige Algorithmen zu Hilfe genommen. Diese waren darauf trainiert, die Merkmale potenziell superharter Kristallstrukturen zu erkennen. Dadurch konnten diese Programme aus zufällig erzeugten, virtuellen Kohlenstoff-Strukturvarianten gezielt diejenigen herauspicken, die als Diamantersatz vielversprechend sein könnten. Das überraschende Ergebnis: Die Algorithmen fanden gleich 43 zuvor unbekannte und potenziell superharte Kohlenstoff-Strukturen. Alle würden im sogenannten Vickers-Härtetest dem Druck einer Spitze mit 40 Gigapascal standhalten – dies entspricht dem Druck im unteren Erdmantel. Drei dieser neuartigen Kristallformen könnte sogar noch etwas härter sein als Diamant, wie die Forscher berichten. Nähere Analysen ergaben, dass die härtesten dieser superharten Kohlenstoffvarianten eine gemischte Kristallstruktur aufwiesen: Sie bestanden teils aus Kohlenstoffatomen in Diamant- oder Lonsdaleit-Konfiguration, teils aus Klumpen amorpher, ungeordneter Kohlenstoffatome. Damit ähneln diese neuen Materialien einer Kohlenstoffvariante, die Chemiker bereits vor ein paar Jahren hergestellt haben. | [1]
Mal davon abgesehen, dass ich die Primärquelle noch nicht gelesen habe steht ich solchen Simulationen skeptisch gegenüber. Wenn man selber man einen Algo geschrieben hat weiß man, dass man nie 100 Prozent sicher sein kann, dass er korrekt ist. Man braucht also Experimente. Aber dennoch interessieren mich auch derartige Simulationen.
Zu diskutieren währe wohl auch noch Wurtzit-Bornitrid. Sry für die schlechte Quelle, wie gesagt ich muss die Primärquellen erst studieren:
| Zitat: | | Wurtzit-Bornitrid heißt die Verbindung, die womöglich widerstandsfähiger ist als Diamant, der härteste bekannte Stoff auf der Erde. Das schließen Forscher aus Computersimulationen, in denen sie das Verhalten der Verbindung bei starken Belastungen berechneten. Wurtzit ist ein Mineral, das aus Zink und Schwefel besteht. Wurtzit-Bornitrid besitzt die gleiche kristallografische Struktur, enthält aber stattdessen Bor- und Stickstoffatome. Über die Arbeit berichten Zicheng Pan und seine Kollegen von der Jiao Tong University in Shanghai im Fachblatt "Physical Review Letters" . Erst vor wenigen Tagen hatten Wissenschaftler eine superharte Form des Elements Bor entdeckt. Hope-Diamant: Verbindung ist 18 Prozent härter Hope-Diamant: Verbindung ist 18 Prozent härter Foto: AP Im Jahr 2005 übertraf eine künstlich erzeugte Form des Kohlenstoffs die Härte von Diamant erstmals knapp. Die Daten aus der neuen Simulation lassen jedoch alles Bekannte weit hinter sich. Die Forscher berechneten, was passiert, wenn die Stoffe mit hoher Kraft von einem spitzen Gegenstand eingedrückt werden. Das Ergebnis: Wurtzit-Bornitrid ist um 18 Prozent härter als Diamant. | [2]
Quellen:
1.) https://www.scinexx.de/news/technik/haerter-als-diamant/
2.) https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/materialforschung-verbindung-koennte-haerter-als-diamant-sein-a-608238.html |
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