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| OC-Gast |
Verfasst am: 11. Okt 2024 19:14 Titel: 3D-Druck |
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Das Problem "Überhärtung" wird in den verschiedenen 3D-Druck-Foren kontrovers diskutiert.
Das hat dann mMn nichts mit der Vollständigkeit der Polymerisations zu tun,sondern mit den anderen chemischen Reaktionen,die durch längere UV-Belichtung ausgelöst werden könnne.Dazu gehören z.B. Vergilben,welches ein photooxidativer Prozeß ist(s. Alterung von Kunststoffen).
Je nach Material kann auch eine radikalische Quervernetzung des bereits fertigen Polymers ablaufen,was die Sprödizität erhöht.
Von daher ist es gut,einen Fachmann für mögliche Druck-Aufträge zu betrauen,der sich mit den Härtungszeiten auskennt.Das ist auch eine Menge Erfahrung.
OC-Gast. |
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| 3dPabst |
Verfasst am: 11. Okt 2024 18:12 Titel: |
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Wie kann es den dazu kommen das die beim "überbelichten" also Überhärten dann verspröden?
Das hat einer der Drucker behauptet. |
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| OC-Gast |
Verfasst am: 11. Okt 2024 09:36 Titel: Härtung |
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Für 3D-Druck auf UV-induzierter Polymerisation basierenden Materialien gibt es Übersichtsatabellen für mögliche Nachhärtungszeiten.
Dabei kommt es auch auf die Größe,bzw. Dicke der Druckerzeugnisse an.
Das UV-Licht muß durch das Material gelangen,um darin die Restpolymerisation zu bewirken.
Je dicker das Werkstück,desto länger die Härtungsdauer.
Das kann ohne spezielle Nachhärtungskammer,also im Sonnenlicht,eine zeitlang dauern.
Man hat in der Regel keine 100%ige Polymerisation,es können Reste von Monomeren im fertigen Werkstück verbleiben.Das macht aber nichts für die mechanischen Eigenschaften des Werkstücks.
Diese Reste können diffundieren und auf andere Monomere treffen oder aus dem Werkstück austreten.Das sind jedoch sehr geringe Mengen,besonders nach einer Nachhärtung.
Selbst bei 1005iger Polymerisation wird die figur nicht brüchig,bröselig.
OC-Gast. |
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| 3dPabst |
Verfasst am: 10. Okt 2024 12:57 Titel: |
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Die Diskussion ist, daß dieses aushärten nie beendet wäre.
Aber das ist doch Quatsch!
Und dann müsste die Beständigkeit doch so oder so ähnlich sein wie bei den normalen Spritzgußfiguren. |
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| OC-Gast |
Verfasst am: 10. Okt 2024 11:01 Titel: Härtung |
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Für 3D-Druck gibt es sehr unterschiedliche Materialien,deren Polymerisation bzw. "Härtung" auf verschiedenen chemischen Reaktionen beruhen.
Bei Kunststoffen,die durch UV-Strahlung polymerisiert werden,beruht die Härtung auf der Ausbildung eines Polymergerüsts durch sukzessive Reaktion der Monomere zu einem stabilen Werkstoff.
Je nach Größe des Werkstücks,Material/Art des Ausgangsstoffs kann im "fertigen" 3D-Druck noch unumgesetztes Monomer enthalten sein.
Dies kann durch sogenanntes Nachhärten bis zu einem gewissen Grade weiter umgesetzt werden,also eine Fortsetzung des Polymerisatonsprozesses.
Sebst wenn dieser Prozeß vollständig abgeschlossen wäre,würde das Werkstück nicht zerbröseln.
Das wäre höchstens eine extreme Form der Alterung durch UV-Strahlung,die mechanistisch jedoch anderres verläuft als die einfache Polymerisation.
Stichwort:photoxidative Prozesse.
OC-Gast. |
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| 3d Pabst |
Verfasst am: 10. Okt 2024 10:26 Titel: 3d Drucke UV Aushärtung |
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Meine Frage: Hallo, wir disskutieren gerade wie sich 3dDrucke aus Resin im Sonnenlicht verhalten. Diese Resine härten jadurch UV Licht aus. Jetzt war die Frage ob diese Reaktion nicht irgendwann mal komplett abgeschlossen ist. Einfach wenn es nix mehr zum aushärten gibt.
Die Einen sagen das ist so, andere sagen das diese Härtungsprozeß immer weiter geht und irgendwann deswegen alles zerbrösselt.
Meine Ideen: Hab leider keine Ahnung. Tendiere aber zur ersten Vermutung. |
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