| Autor |
Nachricht |
| T-Rex |
Verfasst am: 11. Mai 2025 19:51 Titel: |
|
Danke dir!
Ich werde mir die Artikel durchlesen.
Ich dachte die längeren Lebensdauern erstrecken sich in den Minuten oder sogar Stundenbereich.
Aber 10 - 9 Sekunden ist ja immer noch sehr kurz, wenn auch deutlich länger als die anderen Zeitspannen.
Aber so wie ich das verstehe sind diese dann schon am langlebigsten.
Spannendes Thema. . . |
|
 |
| AC-Gast |
Verfasst am: 10. Mai 2025 13:02 Titel: Kernisomer |
|
Nur so zum "Einstieg" (-> Ausstieg ) mal über Kernisomere informieren,
zB. deutsche Wikipedia-Seite Isomer(Kernphysik):
"Alle Atomkerne mit mindestens vier Nukleonen können außer im Grundzustand auch in angeregten Zuständen existieren. Normalerweise haben diese mit 10−22 bis 10−14 Sekunden sehr kurze Lebensdauern, die man über die Linienbreite der emittierten Strahlung (z. B. Gammastrahlung) misst. Als Isomere bezeichnet man längerlebige (metastabile) angeregte Zustände mit Lebensdauern ab etwa 10−9 Sekunden. Diese verlängerten Lebensdauern kommen dadurch zustande, dass Übergänge in tiefere Zustände zwar nicht unmöglich, aber gegenüber den üblichen Verhältnissen um Größenordnungen weniger wahrscheinlich sind. Die Erklärung ist meist eine besonders große Differenz der Kernspins, so dass die Strahlung einen entsprechend großen Drehimpuls davontragen muss. Man bezeichnet dies als Drehimpulsbarrier".
Das wird in Lehrbüchern der Kernphysik weiter erklärt,wo dann auch Schalenmodelle für Atomkerne selbst(nicht die Elektronenhüllen) eingeführt werden.So kommt man auch zu metastabilen Kernisomeren,die (relativ) deutlich größere Halbwertszeiten als normal aufweisen.
Das führt mMn hier aber für dein Problem einfach zu weit,die grundlegende Theorie deines Modells habe ich oben erklärt.
AC-Gast. |
|
 |
| T-Rex |
Verfasst am: 10. Mai 2025 10:57 Titel: |
|
Vielen Dank!
Das ist viel komplizierter als ich gedacht habe.
Die Zeit bis zur Energieabgabe kann also auch je nach Element länger dauern.
Gibt es da auch sehr lange Zeiträume bis zur Abgabe?
Was meintest du mit den Zuständen die dabei realisiert werden können?
PS: Als letzte Frage. Hättest du vielleicht eine gute Buch Empfehlung zu diesem Thema?
Und Danke nochmals... |
|
 |
| AC-Gast |
Verfasst am: 09. Mai 2025 10:00 Titel: Fe56 |
|
Ein Kern kann verschiedene angeregte Zustände annehmen,beim Fe 56 (aus Mn 56) erfolgt der Übergang in den nicht-angeregten Zustand durch Abgabe von Gammastrahlung.
Das passiert tatsächlich in der Regel sehr(!) schnell,in Bruchteilen von Mikorsekunden,aber die Halbwertszeiten solcher Zustände können variieren.
Und ich kann nicht sagen,welche Zustände genau realisiert werden.
Oft kann man das über Anakyse der jeweiligen Gamaspektren berechnen.
Das sind aber Themen für einen Kernphysiker.
AC-Gast. |
|
 |
| chemiewolf |
Verfasst am: 09. Mai 2025 08:31 Titel: |
|
| die Anregungsenergie wird asap abgestrahlt... |
|
 |
| T-Rex |
Verfasst am: 08. Mai 2025 21:52 Titel: |
|
Danke dir!
Du hast geschrieben das aus dem Mn56 entstehende Fe56 ist dann angeregt.
Bleibt dieser Zustand dauerhaft, oder gibt es seine überschüssige Energie auch wieder ab? |
|
 |
| AC-Gast |
Verfasst am: 08. Mai 2025 13:17 Titel: Fe56 |
|
Richtig ist,daß das Eisenisotop Fe56 durch Bestrahlung mit energiereicher Neutronenstrahlung zum Manganisotop Mn 56 umgewandelt wird (neutron capture, "The 56Fe(n, p)56Mn and 27Al(n, α)24Na cross sections at 14·78 MeV"
in Journal of Nuclear Energy Volume 27, Issue 3, March 1973, Pages 139-149 ).
Das so erzeugte Mn56 zerfällt wieder durch beta-minus-Zerfall formal in Fe56.Dabei jedoch in eine angeregte Form des Eisenisotops.
Ob dieses direkt wieder durch die obige Neutronenstrahlung zu Mn56 umgewandelt werden kann,kann ich nicht sagen,das sollte ein Kernnphysiker besser beurteilen.
Da man stets von aussen Eenergie und teilchen zuführt,wäre es auch kein p.m.,sondern einfach nur eine sehr aufwendige Art,Elektronenstrahlung zu erzeugen.
AC-Gast. |
|
 |
| T-Rex |
Verfasst am: 08. Mai 2025 10:55 Titel: |
|
Mir ging es darum das Fe56 durch energetische Anregung durch Neutronen zu Mn56 umeandelt.
Das ist instabil und zerfällt durch Beta Zerfall wieder zu Fe56 was dann wieder mit entsprechend energetischer Anregung wieder zu Mn56 werden könnte usw. usw.
Das ganze mit Energiezufuhr beliebig oft.
Und es gibt bestimmt noch mehr Umwandlungen wo man wieder beim Ausgangselement landet. |
|
 |
| AC-Gast |
Verfasst am: 07. Mai 2025 11:13 Titel: Fe/Mn |
|
Könntest du noch mal genau beschreiben,um welchen Zerfall es dir geht,bzw. den passenden thread aus dem Forum hier verlinken?
Am Anfang dieses threads geht es um Fe 54 und Mn55 ,später um Mn 56 aus Fe 56.
Das Element wird durch die Ordnungszahl bestimmt,bei unterschiedlichen Nukleonenzahlen liegen Isotope des gleichen Elements vor.
Bleibt die Nukleonenzahl gleich und das Element ändert sich,muß ein beta-Zerfall vorliegen.
Dabei geht Energie verloren,daher kann das Tochter-Isotop nicht wieder zum Mutter-Isotop des gleichen Prozesses werden.
Also Frage bitte präzise formulieren,vorher mit den Zerfallsarten beschäftigen,ansonsten drängt sich der Verdacht des Trollens auf.
AC-Gast. |
|
 |
| T-Rex |
Verfasst am: 05. Mai 2025 17:55 Titel: |
|
Wie meinst du das?
Wenn das Mn56 wieder zu Fe56 zerfällt ist es ja immer noch ein Fe56. |
|
 |
| chemiewolf |
Verfasst am: 04. Mai 2025 10:40 Titel: |
|
| es gibt nur ein Eisen-56. |
|
 |
| T-Rex |
Verfasst am: 04. Mai 2025 10:05 Titel: |
|
Zu dem Punkt Umwandlung von Fe56 zu Mn 56 und wieder zu Fe56 tue ich mir noch schwer.
Also es ist kein unendlicher Kreislauf weil die Energie dafür zuerst von außen kommen muss.
Aber verliert das Fe56 dabei nicht auch etwas von seiner Masse oder Energie?
Sprich es kann nur einmal zu der Umwandlung zu Mn 56 kommen und wieder zurück durch den radioaktiven Zerfall zu Fe 56?
Sprich wenn das gleiche Fe56 Atom wieder von dieser Energie angeregt wird, dann kann es gar nicht mehr zu Mn 56 werden? |
|
 |
| T-Rex |
Verfasst am: 21. Apr 2025 16:43 Titel: |
|
Stimmt.
Danke!
 |
|
 |
| chemiewolf |
Verfasst am: 19. Apr 2025 14:28 Titel: |
|
ist oben erklärt...  |
|
 |
| T-Rex |
Verfasst am: 19. Apr 2025 10:50 Titel: |
|
Also wenn Element A durch Transmutation zu Element B umwandelt und dieses Element B aber ein radioaktives Isotop ist was zu Element A zerfällt, dann dann wieder durch Transmutation zu Element B wird etc.
Dann geht das nicht?
Oder zählt das als zwei verschiedene Umwandlungsarten?
Aber unbegrenzt würde dieser Prozess dann nicht ablaufen, weil immer etwas Energie und Masse verloren geht? |
|
 |
| T-Rex |
Verfasst am: 18. Apr 2025 12:26 Titel: |
|
| Danke dir! |
|
 |
| AC-Gast |
Verfasst am: 18. Apr 2025 11:22 Titel: Elemente |
|
Was definitv nicht geht,ist,daß man am Ende eines solchen Prozesses wieder zum gleichen Isotop zurücl kommt.Das wäre eine Art perpetuum mobile,
somit verboten.
Es gibt verschiedene "Zerfallsarten",bzw. Strahlungsarten.
Theoretisch(rein formalistisch) wäre es möglich,eine Kombination zweier Zerfallsarten zu haben,um zum gleichen Element(= gleiche Ordnungszahl)
zu kommen,nur mit einer anderen Nukleonenzahl.
Oder zwei Beta-Zerfälle(eineml beta + ,einmal beta - ),wo die Nukleonenzahl gleichbliebe.
Das ist mWn aber nicht bekannt(und wohl auch nicht möglich).
Am Ende wird man bei jedem Zerfall Masse oder/und Energie verlieren,also nicht ewiger Kreislauf.
AC-Gast. |
|
 |
| T-Rex |
Verfasst am: 18. Apr 2025 10:48 Titel: |
|
Gibt es eigentlich Zerfälle / Umwandlungen, bei denen Element A zu Elemente B zerfällt, das aber instabil ist und dann recht schnell wieder zu Element A umwandelt usw. usw.
Also praktisch wie ein ewiger Kreis an Umwandlungen.
Oder geht so etwas energietechnisch gar nicht? |
|
 |
| T-Rex |
Verfasst am: 17. Apr 2025 18:34 Titel: |
|
| chemiewolf hat Folgendes geschrieben: | | man kann die Umwandlung als Spallation (Spezialfall der Transmutation) bezeichnen. Sie ist aber eine Kernumwandlung und damit eine Transmutation. |
Danke euch!
Danach hatte ich gesucht.
Diese genauen Fachbegriffe auseinander zu halten is not easy. . .
 |
|
 |
| Nobby |
Verfasst am: 16. Apr 2025 11:35 Titel: |
|
| Mir kommt das so vor, dass das ganze Thema vor ca. 1 Jahr schon mal durchgekaut wurde. |
|
 |
| chemiewolf |
Verfasst am: 16. Apr 2025 09:08 Titel: |
|
| man kann die Umwandlung als Spallation (Spezialfall der Transmutation) bezeichnen. Sie ist aber eine Kernumwandlung und damit eine Transmutation. |
|
 |
| AC-Gast |
Verfasst am: 15. Apr 2025 10:05 Titel: Transmutation |
|
Der Begriff Transmutation ist nicht genau definiert,allg. beschreibt er eine Kernumwandlung,in der Regel aber solche durch äußere Einflüße hervorgerufene.
Das kann der Neutroneneinfang sein,welcher z.B. gezielt bei der Neutronen-Transmutationsdotierung angewendet wird.
Die oben genannte Umwandlung von 54 Fe in 54 Mn wird dagegen besser als Spallation bezeichnet,auch wenn hier ebenfalls Neutronenstrahlung die Kernumwandlung bewirkt.
AC-Gast. |
|
 |
| chemiewolf |
Verfasst am: 14. Apr 2025 20:37 Titel: Re: Transmutation |
|
| T-Rex hat Folgendes geschrieben: |
Nennt man diesen durch Neutronenstrahlung ausgelösten Vorgang Transmutation.
|
Ja. |
|
 |
| T-Rex |
Verfasst am: 14. Apr 2025 19:33 Titel: |
|
Das Isotop Fe 54 kann durch kosmische Strahlung in das Isotop Mn 55 übergehen.
Erklärung
Kosmische Strahlung ist ein hochenergetischer Teilchenstrom, der aus dem Weltraum kommt.
Radioaktive Nuklide wie Fe 54 wandeln sich spontan in neue Kerne um, wobei sie radioaktive Strahlung aussenden.
Diese Form der Kernumwandlung wird als Spontanzerfall bezeichnet.
Bei der Beta-Strahlung werden energiereiche Elektronen aus dem Atomkern ausgesandt, wodurch sich der Atomkern verändert und ein neues Element entsteht.
Ich bin mir nicht sicher ob die Transmutation der gleiche Prozess ist.
Oder ob diese Umwandlung durch einen anderen Prozess ausgelöst wird.
Es ist nicht so einfach das auseinander zu halten. |
|
 |
| willy |
Verfasst am: 14. Apr 2025 19:08 Titel: |
|
Ich bin mir nicht sicher, was du meinst.
Kosmische Teilchenstrahlung besteht zum allergrößten Teil aus Protonen, mal abgesehen von Neutrinos.
Wobei genau soll aus Eisen Mangan entstehen?
Es gibt Supernovaexplosionen, bei denen schwere Kerne wie Eisen oder Mangan entstehen. Meinst du das? |
|
 |
| T-Rex |
Verfasst am: 14. Apr 2025 18:40 Titel: Transmutation |
|
Meine Frage: Hallo, kosmische Strahlung hat doch Einfluss auf Elemente. Aus Eisen kann Mangan werden usw.
Nennt man diesen durch Neutronenstrahlung ausgelösten Vorgang Transmutation.
Oder ist dieses Umwandeln ein anderes Strahlungsspektrum der kosmischen Strahlung?
Meine Ideen: Bin auf eure Antwort gespannt. |
|
 |