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[quote="alphabetagama"]Danke für die Antwort AC-Gast. Hatte ich schon gelesen, wie gesagt, erkenne nicht die freie Koordinationsstellen. Ti hat ja gerne die KZ(4), aber mit THF hat es dann die KZ(6), also sind beim Ti noch zwei freie Koordinationsstellen frei. Kann mir es so erklären, dass THF ein sigma-Donor-Ligand ist und an die freien d-Orbitalen am Ti bindet, da hier Ti<sup>4+</sup> vorliegt. Beim Re-Komplex: Re ist ein großes Zentralatom und die H-Liganden sehr klein, deshalb 9 H-Atome bin. Da muss es doch irgendwie eine Leitlinie geben, wie man freie Koordinationsstellen erkennt?[/quote]
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alphabetagama
Verfasst am: 23. Sep 2024 15:55
Titel:
Danke für die Antwort. Ist für mich nun verständlicher.
AC-Gast
Verfasst am: 23. Sep 2024 10:30
Titel: KZ
Zitat:
,wo es eine KZ
4
erreichen würde,[/code]
Sollte natürlich KZ 6 heißen.
AC-Gast.
AC-Gast
Verfasst am: 23. Sep 2024 10:28
Titel: KZ
Korrektur:TiCl4 bildet auch im Festkörper kein Kristallgitter aus,wo es eine KZ 4 erreichen würde,es bleibt die tetraedrische Umgebung für Ti,somit KZ 4.
Das liegt hier an der Stöchiometrie der Verbindung,da die maximale Oxidationsstufe +IV ist.
Es bleiben die freien Orbitale am Ti,über welches zusätliche "Liganden" koordiniert werden können.
So kann TiCl4 mit Ammoniumchlorid zum (NH4)2[TiCl6] reagieren,also einem at-Komplex mit sechs Cl-Liganden,somit KZ 6.
Ebenso möglich die Addukt-Bildung mit Neutralliganden,so TiCl4 + 2 THF ->
TiCl4*2 THF als definiertes Molekül,wo Ti mit KZ 6 vorliegt.
Analog reagiert TiCl3 z.B. mit drei THF zum Addukt TiCl3*3 THF (KZ 6).
AC-Gast.
alphabetagama
Verfasst am: 22. Sep 2024 10:01
Titel: Re: Koordinative Bindung
AC-Gast hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
Ti hat 4e und reagiert zu TiR4, aber mit THF ergibt es TiR4(THF)2. Woher erkennt man, dass THF noch binden kann? Oder Re hat
7e
und reagiert mit H zu ReH92-
Mir scheint,daß du eine falsche Vorstellung von
koordinativen Bindungen
.
Titan kann in seiner maximalen Oxidationsstufe +IV vier Elektronen für "normale" Bindungen(ionisch/kovalent) liefern.
So wäre das Titan(IV)chlorid,TiCl4,ein Zentralatom mit vier Bindungspartnern.
Das wäre formal eine KZ 4.
Im Festkörper ergibt sich jedoch schon eine andere Anordnung,da erreicht Titan eine KZ von 6(oktaedrische Umgebung).
TiCl4 als Lewissäure kann jedoch mit Lewisbasen wie Ethern(THF,DME..)
Komplexe bilden(Lewis-Addukte),es werden zwei Koordinationsstellen durch Liganden besetzt.Das ergibt bei TiCl4*2 THF eine KZ von 6.
Die Liganden werden durch ihre Elektronen an die freien Orbitale des Zentralatoms gebunden.
Selbst Lithium mit nur einem VE kann z.B. KZ von 6 realisieren.
AC-Gast.
Danke. Dann hatte ich die Koordination im FK und in wässrige Lösungen nicht im Blick.
AC-Gast
Verfasst am: 21. Sep 2024 10:23
Titel: Koordinative Bindung
Zitat:
Ti hat 4e und reagiert zu TiR4, aber mit THF ergibt es TiR4(THF)2. Woher erkennt man, dass THF noch binden kann? Oder Re hat
7e
und reagiert mit H zu ReH92-
Mir scheint,daß du eine falsche Vorstellung von
koordinativen Bindungen
.
Titan kann in seiner maximalen Oxidationsstufe +IV vier Elektronen für "normale" Bindungen(ionisch/kovalent) liefern.
So wäre das Titan(IV)chlorid,TiCl4,ein Zentralatom mit vier Bindungspartnern.
Das wäre formal eine KZ 4.
Im Festkörper ergibt sich jedoch schon eine andere Anordnung,da erreicht Titan eine KZ von 6(oktaedrische Umgebung).
TiCl4 als Lewissäure kann jedoch mit Lewisbasen wie Ethern(THF,DME..)
Komplexe bilden(Lewis-Addukte),es werden zwei Koordinationsstellen durch Liganden besetzt.Das ergibt bei TiCl4*2 THF eine KZ von 6.
Die Liganden werden durch ihre Elektronen an die freien Orbitale des Zentralatoms gebunden.
Selbst Lithium mit nur einem VE kann z.B. KZ von 6 realisieren.
AC-Gast.
alphabetagama
Verfasst am: 20. Sep 2024 17:57
Titel:
Danke für die Antwort AC-Gast.
Hatte ich schon gelesen, wie gesagt, erkenne nicht die freie Koordinationsstellen.
Ti hat ja gerne die KZ(4), aber mit THF hat es dann die KZ(6), also sind beim Ti noch zwei freie Koordinationsstellen frei. Kann mir es so erklären, dass THF ein sigma-Donor-Ligand ist und an die freien d-Orbitalen am Ti bindet, da hier Ti
4+
vorliegt.
Beim Re-Komplex: Re ist ein großes Zentralatom und die H-Liganden sehr klein, deshalb 9 H-Atome bin.
Da muss es doch irgendwie eine Leitlinie geben, wie man freie Koordinationsstellen erkennt?
AC-Gast
Verfasst am: 20. Sep 2024 16:44
Titel: KZ
MWn gibt es da keine einfache Regel.nach der man erkennen kann,welche Koordniationszahlen von bestimmten Zentralmetallen realisiert werden können.
Schau mal allein bei wikipedia unter
Koordniationszahl
,wo bei den sog. ÜM-Komplexen KZ von 2-8,bei Ln und An-Komplexe sogar bis 12.
Die Größe des Zentralmetalls,aber auch der Lganden selbst spielen da eine Rolle.
AC-Gast.
alphabetagama
Verfasst am: 20. Sep 2024 16:21
Titel: Koordinationsstellen Komplexe
Hallo zusammen,
wie erkennt man, wieviele Koordinationsstellen ein ÜM hat bzw. wie viele freie Koordinationsstellen ein komplex besitzt?
Ti hat 4e und reagiert zu TiR
4
, aber mit THF ergibt es TiR
4
(THF)
2
. Woher erkennt man, dass THF noch binden kann? Oder Re hat 7e und reagiert mit H zu ReH
9
2-
Ich erkenne dies noch nicht so.
Danke!