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| Tamolaner |
Verfasst am: 13. Aug 2024 13:39 Titel: |
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Danke euch beiden.
Und Sorry Chemiewolf.
Ich hatte dich da falsch verstanden. |
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| AC-Gast |
Verfasst am: 12. Aug 2024 09:51 Titel: Austausch |
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Kann dem von Aragorn nur zustimmen.
Es gibt Gründe,weswegen eine bestimmte Atomart in einer Legierung nur interstitiell vorkommt,ein Kriterium eben die Größe.
Beim Erzeugen einer Legierung wird während der Abkühlungsphase Stickstoff nur auf is-Plätzen eingelagert,da zu klein für die normalen Gitterplätze.
Bei Diffusionsvorgängen(s.o) kann zwar u.U. eine Leerstelle direkt benwachbart zu einem is-N entstehen,die Besetzung der Leerstelle durch das N-Atom ist energetisch jedoch viel ungünstiger als die durch ein Fe(oder anderes Metallatom).
Und ein direkter Austausch von is-N mit einem Gitteratom ist ebenfalls energetisch viel(!) zu ungünstig.
Die Diffusion von N verläuft über die is-Positionen,Geschwindigkeit der Diffusion hängen u.a. von der Temperatur und der Legierung selbst ab.
In nichtmetallischen Kristallen kann es dagegen zu Einlagerung von Stickstoff in das Kristallgitter kommen(Bsp.: Stickstoff-Fehlstellen-Zentrum im Diamant),das ist aber etwas ganz anderes.
Den Empfehlungen von aragorn bzgl. Grundlagen schließe ich mich an.
Aber leider war bereits in früheren threads von anderen TES schon zu sehen,daß da teils sehr komplexe Fragen aufgeworfen wurden ohne tiefere Grundlagen.Da sollte von den "Lehrern"(?) eigentlich geeignetes Material zur Verfügung gestellt oder genannt werden.
AC-Gast. |
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| Aragorn |
Verfasst am: 12. Aug 2024 09:20 Titel: |
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Zwischengitteratome (interstitiell gelöst) können nur untereinander diie Plätze wechseln.
Atome auf Gitterplätzen des Eisens (Substitutionselemente) können ebenfalls nur unteteinander die Plätze wechseln.
Ein einem interstitiell gelösten Atom kann nicht plötzlich ein Substitutionselement werden und umgekehrt auch nicht.
Das hat hier auch niemand gesagt.
Beide Bindungsarten in einer Legierung haben ihre ganz eigene Diffusionsart und auch Difgusionsgeschwindigkeit.
Substitutionselemente haben unterhalb von 400 Grad Celsius keine techn. relevante Diffusionsgeschwindigkeit.
Während interstitiell eingebaute Atome auch bei Raumtemperatur, je nach Element (Atomgröße) recht schnell diffundieren können.
Man könnte keinerlei definierte Eigenschaften für Legierungen festlegen wenn so ein "Springen" möglich wäre.
Vielleicht solltest du dir die Grundlagen erstmal über die entsprechenden Werkstoffbücher oder auch über Lehrvideos auf youtube oder schlicht üer Google erarbeiten.
Den diese Frage zeigt deutlich das es dir schon am grundlegendsten Wissen mangelt.
Das ist auch in keiner Weise böse gemeint.
Ich nehme mal an das du noch recht jung bist und wir alle haben mal irgendwo anfangen müssen.
Kopf hoch und immer weiter! |
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| Tamolaner |
Verfasst am: 12. Aug 2024 07:24 Titel: |
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Danke dir!
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| Nobby |
Verfasst am: 12. Aug 2024 07:01 Titel: |
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| Suche mal nach Beiträgen von TheArtist2024, The Artist 1975, Conan, etc. oder gebe als Stichwort Sublimation ein. |
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| Tmolaner |
Verfasst am: 12. Aug 2024 05:58 Titel: |
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Wo finde ich das Thema?
Zumal yeine Annahme so nicht stimmen dürfte.
Dann müssten ja alle Elemente die auf Zwischengitterplätzen gelöst sind, auch auf Gitterplätzen sitzen können. |
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| chemiewolf |
Verfasst am: 11. Aug 2024 20:17 Titel: |
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das Thema wurde hier so intensiv durchgenudelt, dass ich keine Lust habe, da noch mal näher darauf einzugehen.  |
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| Tamolaner |
Verfasst am: 11. Aug 2024 17:23 Titel: |
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Hättest du da ein Beispiel?
Bei den normalen Legierungselementen habe ich da nix gefunden.
C und N sind immer interstitiell gelöst.
Genau wie Sauerstoff und Wasserstoff.
Cr,Ni,CuFe,NiMn,Si sibd immer Substitutionselemente.
Br kann glsube ich beides. |
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| chemiewolf |
Verfasst am: 11. Aug 2024 17:03 Titel: |
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| ob der Stickstoff das kann, weiß ich nicht. Ähnlich große Metallionen sollten es aber können. |
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| Tamolaner |
Verfasst am: 11. Aug 2024 15:21 Titel: |
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| Das heißt wenn Stickstoff der normal interstitiell gelöst ist in so eine Legierung hienein diffunidert, dann kann der auch als Substitutionselement dann vorliegen? |
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| chemiewolf |
Verfasst am: 11. Aug 2024 15:15 Titel: Re: Platzwechsel |
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| Tamolaner hat Folgendes geschrieben: |
Diese Atomarten können doch nicht die Plätze wechseln?
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doch, es können auch Fremdatome in ein Kristallgitter eingebaut werden. |
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| Tamolaner |
Verfasst am: 11. Aug 2024 14:31 Titel: Platzwechsel |
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Meine Frage: Gleicher Themenblock, aber andere Fragestellung. Deswegen eine neue Frage. Es gibt also zwei unterschiedliche Arten von einge bauten Atomen in dem Metallgitter. Die interstitiell gelösten Atome auf den Zwichensgitterplätzen und die Substitutionselemente die jeweils ein Eisenatom ersetzen und somit auf regulären Gitterplätzen des Eisens sitzen. Diese Atomarten können doch nicht die Plätze wechseln? Also ein interstitiell gelöstes Atom kann nicht auf einmal auf einem Gitterplatz sitzen und umgekehrt?
Meine Ideen: Soweit ich weiß gehen solche Platzwechsel nicht. Wollte aber um sicher sein zu können nochmal fragen. Das würde dann auch bedeuten das wenn einatomiger Stickstoff in eine Legierung hinein diffundieren würde, er dann ebenfalls interstitiell gelöst wäre. Das müsste soweit stimmen? |
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