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[quote="OC-Gast"]Verstehe deine Frage nicht so ganz. Brom ermöglich bei der Br2-Addition die Bildung eines relativ stabilen cyclischen Haloniumions,da es recht groß ist und seine freien EP zur Ausbindung des Cyclus zur Verfügung stehen.Bei Cl ist das schon nicht mehr so leicht,daher Bildung von Chloroniumion nicht so günstig,wird seltener beobachtet(s. Haloniumionen allg.). Bei der EA von HX wird ja zuerst eine Bindung zwischen Alken und H gebildet. Ein cyclischer Übergangszustand mit H ist recht ungünstig(klein,daher höher Ringspannung,kein freies EP,daher nur eine 3z2e-Bindung möglich). Damit resultiert die Bildung des Carbeniumions als stabile ZS. Bei der Hydroxymercurierung wird übrigens ebenfalls eine cyclische ZS formuliert,es handelt sim um ein mercurocyclopropanium-Ion,analog zum Bromoniumion.Im weiteren wird der Cyclus durch "OH" so geöffnet,daß am Ende ein Alkohol nach Markovnikov entsteht(höher substituierter Alkohol). OC-Gast.[/quote]
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OC-Gast
Verfasst am: 19. Jul 2024 12:04
Titel: alpha-Pinen
Nachtrag:da du ja die EA an alpha-Pinen betrachten sollst,wäre hier die Synthese von Bornylchlorid zu erwähnen.
Bei der Umsetzung von alpha-Pinen mit wasserfreiem HCl entsteht Bornylchlorid,welches nicht durch direkte Addition von HCl an die vorliegende Doppelbindung gebildet wird.
Das oben erwähnte Carbeniumion lagert sich um(s. Wagner-Meerwein),aber in diesem Fall entsteht aus einem tertiären Carbeniumion ein sekundäres.
Näheres Nachlesen in Lehrbüchern der OC.
OC-Gast.
OC-Gast
Verfasst am: 19. Jul 2024 09:43
Titel: Mechanismus
Verstehe deine Frage nicht so ganz.
Brom ermöglich bei der Br2-Addition die Bildung eines relativ stabilen cyclischen Haloniumions,da es recht groß ist und seine freien EP zur Ausbindung des Cyclus zur Verfügung stehen.Bei Cl ist das schon nicht mehr so leicht,daher Bildung von Chloroniumion nicht so günstig,wird seltener beobachtet(s. Haloniumionen allg.).
Bei der EA von HX wird ja zuerst eine Bindung zwischen Alken und H gebildet.
Ein cyclischer Übergangszustand mit H ist recht ungünstig(klein,daher höher Ringspannung,kein freies EP,daher nur eine 3z2e-Bindung möglich).
Damit resultiert die Bildung des Carbeniumions als stabile ZS.
Bei der Hydroxymercurierung wird übrigens ebenfalls eine cyclische ZS formuliert,es handelt sim um ein mercurocyclopropanium-Ion,analog zum Bromoniumion.Im weiteren wird der Cyclus durch "OH" so geöffnet,daß am Ende ein Alkohol nach Markovnikov entsteht(höher substituierter Alkohol).
OC-Gast.
2fast2faster
Verfasst am: 18. Jul 2024 21:04
Titel:
Bei A und B gibt es stabile Zwischenstufen. Bei A ist es das Carbeniumion und bei B das Bromoniumion. Wieso sind diese beiden die stabilsten ZWS?
OC-Gast
Verfasst am: 18. Jul 2024 20:42
Titel: Reaktionen
A und B sind einfach elektrophile Additionen von X2 ,bzw. HX an Alken.
C nennt man auch Hydroxymercurierung(ebenfalls el. Add.) mit reduktiver Spaltung zum Alkohol.
D ist eine Hydroborierung.
OC-Gast.
2fast2faster
Verfasst am: 18. Jul 2024 20:16
Titel: Namensreaktion mit Pinen
Meine Frage:
Hallo,
in meiner Aufgabe möchte ich alpha-Pinen mit verschiedenen Reagenzien kombinieren bzw. reagieren lassen. Dies sind die Reagenzien:
A: Br2
B: HBr
C: 1) Hg(OAc)2 und H2O 2) NaBH4
D: 1) 9-BBN 2) H2O2, NaOH
Ich möchte wissen, wie diese vier Reaktionen heißen oder ob sie Namensreaktionen sind. Die jeweiligen Reaktionsprodukte habe ich schon jeweils.
Meine Ideen:
Bei diesen Reaktionen handelt es sich um die elektrophile Addition.