Startseite
Forum
Fragen
Suchen
Formeleditor
Über Uns
Registrieren
Login
FAQ
Suchen
Foren-Übersicht
->
Anorganische Chemie
Antwort schreiben
Benutzername
(du bist
nicht
eingeloggt!)
Titel
Nachrichtentext
Smilies
Weitere Smilies ansehen
Schriftfarbe:
Standard
Dunkelrot
Rot
Orange
Braun
Gelb
Grün
Oliv
Cyan
Blau
Dunkelblau
Indigo
Violett
Weiß
Schwarz
Schriftgröße:
Schriftgröße
Winzig
Klein
Normal
Groß
Riesig
Tags schließen
[quote="OC-Gast"]Hätte da eine Anmerkung und Frage: Soll das eine gepufferte Lösung mit einem bestimmten pH-Wert sein für längere Anwendung? Dann wäre da u.U. die Hydrolyse des Lactons mit der Zeit zu berücksichtigen. Und die "Genauigkeit" (Nachkommastellen) werden in der Realität beim Natriumhydroxid schon durch die schwankende Qualität(Veränderung durch Feuchtigkeit und reaktion mit Luft-CO2) relativiert. OC-Gast.[/quote]
Formeleditor
Optionen
HTML ist
an
BBCode
ist
an
Smilies sind
an
HTML in diesem Beitrag deaktivieren
BBCode in diesem Beitrag deaktivieren
Smilies in diesem Beitrag deaktivieren
Spamschutz
Text aus Bild eingeben
Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehe zu:
Forum auswählen
Themenbereiche
----------------
Grundlagen Chemie
Anorganische Chemie
Physikalische Chemie
Organische Chemie
Analytik
Sonstiges
Sonstiges
----------------
Off-Topic
Ankündigungen
Thema-Überblick
Autor
Nachricht
OC-Gast
Verfasst am: 13. März 2024 19:04
Titel: Titration
Ich habe den TES jetzt nicht als landwirtschaftlichen Anwender gesehen,sonst verstehe ich die Titration nicht.
Für den von dir genannten Anwender ist es natürlich sinnvoll,die fertigen Formulierungen zu verwenden.
OC-Gast.
chemiewolf
Verfasst am: 13. März 2024 18:19
Titel: Re: GA3
OC-Gast hat Folgendes geschrieben:
Wichtig ist,solche Probleme zu erkennen und einzuordnen.
die meisten Anwender sind Landwirte und Gärtner. Woher sollten sie solch chemisches Fachwissen haben?
Sie sollten einfach die käuflichen Gibberellin-Präparate nach Vorschrift anwenden.
OC-Gast
Verfasst am: 13. März 2024 18:01
Titel: GA3
Wichtig ist,solche Probleme zu erkennen und einzuordnen.
Titerbestimmung für Titrationen,aber auch mögliche Veränderungen des Analyten.
bei der Gibberellinsäure sind ja Umlagerungen zur Isogibbellerinsäure,aber auch Hydrolyse des Lactons(+ Dehydratsierung) zur
Gibellerenic acid
(eine Dicarbonsäure) zu beobachten.
Zur pH-Stabilität dies:Insights into pH-dependent transformation of gibberellic acid in aqueous solution: Transformation pathway, mechanism and toxicity estimation .
Aber als Keimhilfe wirken mWn alle Formen.
OC-Gast.
HabNullPlan
Verfasst am: 13. März 2024 16:55
Titel:
Hallo OC-Gast und Chemiewolf
vielen Dank für Eure interessanten Anmerkungen!
Wir brauchen das GA3 als Keimhilfe, deshalb ist der genaue pH zum Glück nicht so wichtig.
Das Problem mit der sich verändernden Konzentration der Natronlauge hatten wir in der Ausbildung auch:
Wir mußten damals zu Beginn jedes Praktikums zuerst den Titer der Natronlauge bestimmen
Viele Grüße
chemiewolf
Verfasst am: 13. März 2024 14:00
Titel:
bei der normalen Anwendung als Keimhilfe spielt ein genauer pH Wert kaum eine Rolle.
OC-Gast
Verfasst am: 13. März 2024 13:00
Titel: Titration
Hätte da eine Anmerkung und Frage:
Soll das eine gepufferte Lösung mit einem bestimmten pH-Wert sein für längere Anwendung?
Dann wäre da u.U. die Hydrolyse des Lactons mit der Zeit zu berücksichtigen.
Und die "Genauigkeit" (Nachkommastellen) werden in der Realität beim Natriumhydroxid schon durch die schwankende Qualität(Veränderung durch Feuchtigkeit und reaktion mit Luft-CO2) relativiert.
OC-Gast.
habkeinpln
Verfasst am: 12. März 2024 21:52
Titel:
Alles klar, vielen Dank
Schönen Abend
Nobby
Verfasst am: 12. März 2024 21:08
Titel:
Das Salz löst sich besser als die Säure.
habkeinplan
Verfasst am: 12. März 2024 21:04
Titel:
Hallo Nobby,
vielen Dank für Deine schnelle Rückantwort!
Da sind wir froh, daß wir richtig gerechnet haben
Ja, das stimmt, GA3 löst sich schlecht in Wasser. Wir hatten zunächst einen kleinen Versuchsansatz mit 200 ml Lösung gemacht und die Lösung war wegen der ungelösten GA3 trüb. Aber bei Zugabe von NaOH wurde die Lösung immer klarer und beim pH 6,5 war alles gelöst (warum eigentlich?)
Wir wünschen Dir einen schönen Abend
Nobby
Verfasst am: 12. März 2024 20:14
Titel:
Es geht damit los, dass die Löslichkeit nur ca. 5 g/l ist. Also 22,5g/ l ist in Wasser nicht möglich.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Gibberellins%C3%A4ure
Da man am Ende die HH Gleichung ins Spiel bringt , also Puffersystem sollte man diese auch am Anfang benutzen.
pks = 4.0
Also pH = pks + log(A-/HA)
6,5 = 4 + log (nOH-/(nHA-nOH-))
Ich kann zwar Deine Rechnung nicht ganz nachvollziehen, aber das Ergebnis stimmt.
HabKeinenPlan
Verfasst am: 12. März 2024 19:57
Titel: Titration von Gibberelinsäure mit NaOH
Meine Frage:
Hallo zusammen,
wir wollten Euch bei folgender Aufgabe um Eure Hilfe bitten und Euch fragen, ob wir richtig gerechnet haben:
Gegeben ist 1 Liter Gibberelinsäure(GA3) (Molare Masse = 346,38 g/mol) mit der Massenkonzentration von 22,5 g/l
Der pH Wert soll durch Zugabe von NaOH auf 6,5 eingestellt werden
Frage: Wieviel Gramm NaOH werden benötigt?
Vielen Dank im Vorraus!
Meine Ideen:
Um mit dem Massenwirkungsgesetz (MWG) arbeiten zu können, rechnen wir zunächst die Massenkonzentration in die Stoffmengenkonz. c um:
c = 0,065 mol/l
Mittels MWG berechnen wir die Stoffmengenkonz. der Hydronium-Ionen im Gleichgewicht und daraus den pH der Säure: ca. 2,6
Nun soll durch Zugabe von x mol NaOH pro Liter Lösung der pH auf 6,5 angehoben werden(ein pH von 6,5 entspricht einer Stoffmengenkonz von 10^(-6,5) Hydronium-Ionen).
Dabei reagieren pro Liter Lösung 0,065 mol GA3 mit x mol NaOH und zu x mol Salz. Übrig bleiben dann (65 - x) mol von der Säure.
Das bei der Titration entstehende Säure-Salz-Gemisch ist ein Puffer, bei dem
(0,065 - x) mol GA3 im Gleichgewicht stehen mit x mol Salz und 10^(-6,5) mol Hydronium-Ionen
Wenn wir diese Werte in das MWG einsetzen und nach x auflösen, erhalten wir für x
gerundet 0,064795 mol
D.h. um einen Liter GA3 - Lösung (c = 0,065 mol/l) von seinem Anfangs-pH-Wert 2,6 auf den End-pH-Wert 6,5 einzustellen, werden 0,064795 mol NaOH benötigt.
Umrechnung von mol in Gramm:
Molare Masse = Masse / Stoffmenge
(Molare Masse von NaOH Beträgt ca 40 g/mol)
Masse = Molare Masse * Stoffmenge = 40 g/mol * 0,064795 mol = ca 2,59 g
Theoretisch müßten wir also pro Liter GA3 Lösung 2,59 Gramm NaOH-Feststoff zugeben.
In der Praxis würden wir nur 2,5 Gramm NaOH einwiegen und zum GA3 geben und die noch fehlende Menge an NaOH durch vorsichtige Zugabe einer verdünnten Natronlauge, bis der pH von 6,5 erreicht ist.
Um unser berechnetes Ergebnis von 2,59 Gramm NaOH zu kontrollieren, wendeten wir die Henderson-Hasselbalch-Gleichung an und kamen auf einen pH von 6,4998
Könntet Ihr uns bitte sagen, ob unser Ergebnis richtig ist oder ob wir Denkfehler gemacht haben?
Dankeschön :-)
Viele Grüße aus Marburg