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Dünnschicht-Chromatographie
 
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haZee



Anmeldungsdatum: 14.02.2009
Beiträge: 52

BeitragVerfasst am: 15. Nov 2011 13:32    Titel: Dünnschicht-Chromatographie Antworten mit Zitat

Meine Frage:
Dünnschicht-Chromatographie (Stationäre Phase: Kieselgel): Erläutern sie anhand der Strukturformeln, weshalb p-Nitrophenol immer (d.h. unabhängig vom Laufmittel) einen kleineren Rf-Wert liefert als o-Nitrophenol.

Meine Ideen:
Ich hätte jetzt gesagt, dass o-Nitrophenol weniger polar ist als p-Nitrophenol. Denn der Rf-Wert ist umso größer, je kleiner die Polarität des Stoffes ist.
magician4
Administrator


Anmeldungsdatum: 05.10.2009
Beiträge: 10946
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 15. Nov 2011 16:59    Titel: Antworten mit Zitat

wenn man sich mal die schmelz- und siedpunkte der isomere anguckt:
http://de.wikipedia.org/wiki/Nitrophenole
(die haengen ja auch ~ mit der polaritaet / dem dipolmonent der verbindung zusammen)
... dann wird das wohl die antwort sein, die man von dir hoeren will

ich persoenlich halte das argument jedoch fuer auf toenernen fuesen stehend, da mir aus der struktur nicht per se lucide ist dass die dipolmomente da gravierend zugunsten des p-produkts sich unterscheiden sollten

m.a.n. liegt die begruendung eher darin, dass o-nitrophenol intramolekulare wassserstoff-bruecken ausbildet, somit eben an ausbildung von solchen zum kieselgel weniger interessiert ist, waehrend m- und p- nitrophenol intermolekulare bruecken bilden, also auch mit dem kieselgel dies tun werden

gruss

ingo

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ein monat im labor erspart einem doch glatt ne viertel stunde in der bibliothek!
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