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schwarzfärbung von eisen
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Gasthörer
Gast





BeitragVerfasst am: 26. Sep 2011 06:33    Titel: schwarzfärbung von eisen Antworten mit Zitat

Meine Frage:
Guten Morgen,
kann mir jemand einen Tip geben. Ein Eisennagel wird in einewässrigeLösung von Ionen eines bestimmten Elements gelegt und färbt sich dann schwarz? Um welches Element handelt es sich?

Meine Ideen:
Kupfer kann es nicht sein,da sich hier der Nagel rotbraun färben würde.
magician4
Administrator


Anmeldungsdatum: 05.10.2009
Beiträge: 11646
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BeitragVerfasst am: 26. Sep 2011 14:47    Titel: Antworten mit Zitat

mit hoher wahrscheinlichkeit reden wir ueber platin: platiniertes eisen wirkt "schwarz"

gruss

ingo

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TheBartman



Anmeldungsdatum: 09.07.2009
Beiträge: 665

BeitragVerfasst am: 26. Sep 2011 15:30    Titel: Antworten mit Zitat

Aus dem Bauch heraus hätte ich auf Sulfid getippt.
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magician4
Administrator


Anmeldungsdatum: 05.10.2009
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BeitragVerfasst am: 26. Sep 2011 15:56    Titel: Antworten mit Zitat

@ thebartman: ist schwefel nicht deutlich elektronegativer als eisen, sodass S2- sich mal rein von der elektrochemischen spannungsreihe her betrachtet gar nicht an elementarem eisen oxdieren lassen mag?

gruss

ingo

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TheBartman



Anmeldungsdatum: 09.07.2009
Beiträge: 665

BeitragVerfasst am: 26. Sep 2011 17:36    Titel: Antworten mit Zitat

Sorry Ingo, ich kann dir nicht folgen, Tag war lang.
Ich habe ja nicht von Schwefel gesprochen (der wär ja auch gelb) sondern von Sulfid, bzw. H2S, welches sich in einer Säure-Base-Reaktion mit dem Eisen zu Eisensulfid (schwarz) zusammen tut.

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magician4
Administrator


Anmeldungsdatum: 05.10.2009
Beiträge: 11646
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BeitragVerfasst am: 26. Sep 2011 17:45    Titel: Antworten mit Zitat

Fe + H2S --> FeS + H2 meinst du?

irgendwie hab ich net das gefuehl dass man darauf hinauswill....

...aber zugegeben, diese aufgabe hat viele moegliche loesungen

gruss

ingo

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TheBartman



Anmeldungsdatum: 09.07.2009
Beiträge: 665

BeitragVerfasst am: 26. Sep 2011 17:46    Titel: Antworten mit Zitat

magician4 hat Folgendes geschrieben:
Fe + H2S --> FeS + H2 meinst du?


Exakt, wobei das ja auch keine reine S-B-Reaktion ist, wie mir so auffällt ...

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SaPass



Anmeldungsdatum: 18.11.2009
Beiträge: 1737

BeitragVerfasst am: 26. Sep 2011 18:52    Titel: Antworten mit Zitat

magician4 hat Folgendes geschrieben:
mit hoher wahrscheinlichkeit reden wir ueber platin: platiniertes eisen wirkt "schwarz"
Platiniertes Eisen...dass du als Organiker daran immer zuerst denken musst. Big Laugh Silber könnte auch gehen. Ich vermute, einfach, dass das mit mehreren Edelmetalllösungen geht. Quecksilber glaube auch.
So konnte man im AC1-Praktikum Silber- und Quecksilberionen schnell trennen: Wenn der schwarze Niederschlag auf dem Eisennagel nach erhitzen weg ist, wars Quecksilber (ging eben schneller als der Trennungsgang).
magician4
Administrator


Anmeldungsdatum: 05.10.2009
Beiträge: 11646
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 27. Sep 2011 12:36    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Platiniertes Eisen...dass du als Organiker daran immer zuerst denken musst.

naja klar .. platin ist halt eines der nuetzlicheren metalle in der OC

aber auch ansonsten war das irgendwie naheliegend, fuer mich zumindest, wg "schwwarz", denn mit sulfidischen ueberzuegen hatte ich doch eher "goldfarben" (wg. u.a. pyrith-anteilen) im sinn, mit silber bekomme ich auf eisen einen wundervollen silberspiegel, und mit Hg war ich eigentlich immer den meinung funzt das an reineisen eh nicht, trotzdem es elektrochemisch ginge, wegen kinetischer hinderung der eisenamalgamierung

aber wenn du nun sagst: das geht, selbst schon gemacht...
...dann hab ich wieder was gelernt

gruss

ingo

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SaPass



Anmeldungsdatum: 18.11.2009
Beiträge: 1737

BeitragVerfasst am: 27. Sep 2011 14:40    Titel: Antworten mit Zitat

magician4 hat Folgendes geschrieben:
aber wenn du nun sagst: das geht, selbst schon gemacht...
...dann hab ich wieder was gelernt

Da ich erst nächste Woche an meine Unterlagen ran komme (bin aktuell noch "zu Hause"), mache ich mir jetzt mal eine Notiz und schaue nach, ob ich mich nicht geirrt habe. Wenn ich mich dann hier nicht mehr melde hast du tatsächlich mal was von mir gelernt.
AC1 ist immerhin schon 2 Jährchen her...da erinnert man sich nicht mehr 100%ig dran, wo man denn nun den Eisennagel reingelegt hat. Aber wie gesagt, um einen Irrtum zu vermeiden, werde ich nachschauen.
Crakavelie



Anmeldungsdatum: 25.12.2010
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BeitragVerfasst am: 28. Sep 2011 18:10    Titel: Antworten mit Zitat

Nur zur Info:
Das ist aus der IChO, 2.1 "Wer bin ich".

Gesucht ist ein Element das mehrere Kriterien erfüllt, eine davon ist die Schwarzfärbung des Eisennagels.

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Je mehr man weiß, desto mehr weiß man, dass man noch mehr wissen muss.
magician4
Administrator


Anmeldungsdatum: 05.10.2009
Beiträge: 11646
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 28. Sep 2011 18:22    Titel: Antworten mit Zitat

oho ...danke

gibts die aufgaben runde 2 eigentlich irgendwo komplett im net?


gruss

ingo

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Gastmaus



Anmeldungsdatum: 16.08.2011
Beiträge: 155

BeitragVerfasst am: 29. Sep 2011 06:23    Titel: Antworten mit Zitat

Ich denke Crakavelie hat recht. Es scheint sich hier um die Aufgabe 2-1 zu handeln.
@Ingo: Es ist wohl Absicht, dass es die Aufgaben noch nicht im Netz gibt.
Hier wird z.B. ein Element gesucht, dass aus seinen Oxiden oder Sulfiden gewonnen wird, an der Luft zum Oxid verbrennt, in verdünnten, nicht oxidierenden Säuren unlsölich ist, sich beim Erstarren ausdehnt usw..usw....
U.a. stehd da auch dass sich der Eisennagel schwarzfärbt, wenn er in eine wässrige L ösung von Ionen des Elements gelegt wird.

Die Aufgaben sind insgesamt schon alle Hammer, vor allem wenn man noch nicht in der Oberstufe ist. Mal sehen wie es läuft.
magician4
Administrator


Anmeldungsdatum: 05.10.2009
Beiträge: 11646
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 29. Sep 2011 07:00    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
(...)sich beim Erstarren ausdehnt..(...)


alsda waeren an elementen:
antimon, gallium, germanium, plutonium, silicium, wismut

und nach kurzem weiteren durchfloehen der obigen moeglichkeiten:

Zitat:
Es entsteht ein schwarzer flockiger Niederschlag aus metallischem (***) in der Lösung oder direkt am Eisen. Auch der Nachweis an einem Eisennagel ist möglich. Dabei ist eine schwarze Ablagerung am Nagel ein Nachweis für (***), welches sich hier elementar niedergeschlagen hat.

aus: http://de.wikipedia.org/wiki/(***)

soooooooooo schwer ist das doch offensichtlich wirklich nicht: 5 minuten internet, und das alles ohne dicke buecher erstmal zu rate ziehen zu muessen

gruss

ingo

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Chef-Chemiker
Gast





BeitragVerfasst am: 29. Sep 2011 10:27    Titel: Antworten mit Zitat

Ich weiss, welches Element du meinst, aber ich finde z.B. keine binäre Verbindung in der dieses Element mit einem prozentuallen Massenanteil von 85,15 % enthalten ist, weil nirgends die Prozentzahl stehlt. Diese binäre Verbindung reagiert dann mit Salzsäure und hinterlässt nach therm. Aufarbeitung einen schwarzen Rückstand
magician4
Administrator


Anmeldungsdatum: 05.10.2009
Beiträge: 11646
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 29. Sep 2011 14:14    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
aber ich finde z.B. keine binäre Verbindung in der dieses Element mit einem prozentuallen Massenanteil von 85,15 % enthalten ist, weil nirgends die Prozentzahl stehlt.


huestel .... da sag ich jetzt in runde 2 gar nix mehr zu...

und ansonsten ist da einiges mit 83,...% , ist die fuenf definitiv kein tipfehler?

gruss

ingo

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Crakavelie



Anmeldungsdatum: 25.12.2010
Beiträge: 120
Wohnort: Bottrop

BeitragVerfasst am: 30. Sep 2011 16:59    Titel: Antworten mit Zitat

magician4 hat Folgendes geschrieben:

huestel .... da sag ich jetzt in runde 2 gar nix mehr zu...

und ansonsten ist da einiges mit 83,...% , ist die fuenf definitiv kein tipfehler?


Das ist nur 2-1 a) zum Einstieg. Das wird nach unten hin schwerer.

Da hab ich auch nichts zu gefunden. Wenn das ein Tippfehler ist, dann im Aufgabenblatt:
Da steht nämlich 85,15 %.

Nachtrag: eine Verbindung ist mit ~ 83,53 % ziemlich nah dran. Aber selbst wenn es ein Tippfehler gewesen wäre, dann nicht mit drei vertippten Stellen.

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magician4
Administrator


Anmeldungsdatum: 05.10.2009
Beiträge: 11646
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 30. Sep 2011 21:54    Titel: Antworten mit Zitat

nachdem ich nun ein wenig mehr vor der aufgabenstellung erfahren habe, moechte ich ergaenzen, dass ausser dem von mir zunaechst angedachten element ein zweites die genannten voraussetzungen erfuellt, sich jedoch an seiner reaktion auf iodid-ionen von meinem ersten kandidaten deutlich unterscheiden laesst


gruss

ingo

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miobo



Anmeldungsdatum: 01.10.2011
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 01. Okt 2011 16:40    Titel: Oxidation Antworten mit Zitat

"Von Luft und Wasser wird (***) bei Raumtemperatur nicht angegriffen" (wikipedia)

wie passt mit der Bedingung zusammen: An der Luft verbrennt es zum Oxid? Oder ist etwas anderes gemeint?
magician4
Administrator


Anmeldungsdatum: 05.10.2009
Beiträge: 11646
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 01. Okt 2011 16:53    Titel: Antworten mit Zitat

holz wird von luft bei raumtemperatur nicht angegriffen, unter verbrennungsbedingungen schon

so passt das zusammen


gruss

ingo

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garry
Gast





BeitragVerfasst am: 01. Okt 2011 20:08    Titel: Aufgaben 2. Runde IChO Antworten mit Zitat

Hallo allerseits.
Ich bin zum Glück in die zweite Runde gekommen und wollte - da das wirkliches alles Hamma-Aufgaben sind - nun noch die URL vom PDF der Aufgaben hier veröffentliche, damit sich jeder ein Bild von den Aufgaben machen kann. Ich bedanke mich auch jetzt schon mal für die anfänliche Hilfe, auch wenn ich mich selbst noch nicht an der Disskusion beteiligt habe. Jetzt muss ich nur noch nach den entsprechenden Reaktionen suchen.
***.ipn.uni-kiel.de/abt_chemie/icho/aufgaben/Aufgaben_Runde2_2012.pdf
(*** bitte durch www ersetzen)

Viele Grüße
garry
garry
Gast





BeitragVerfasst am: 01. Okt 2011 21:24    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hab jetzt noch etwas recherchiert und bin mir ziemlich sicher, dass euer erster Vorschlag richtig ist. Ich hab zwar noch keine konkreten Zahlen gefunden, aber es würde alles passen, wenn man als gasförmiges Produkt dieser Reaktion(binäre Verbindung in HCL) eine Wasserstoffverbindung einfügen würde.

Grüße garry
garry
Gast





BeitragVerfasst am: 01. Okt 2011 22:29    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe noch ein Element gefunden, es gibt da aber leider einige Abweichungen, zumindest von der Massenanteil-Vorgabe. Es liegt direkt eine Periode über euer erstem Vorschlag. Vielleicht finde ich da ja noch eine passende Verbindung, sonst muss ich einfach darauf spekulieren, dass die Aufgabensteller etwas andere Angaben verwendet haben.
SaPass



Anmeldungsdatum: 18.11.2009
Beiträge: 1737

BeitragVerfasst am: 01. Okt 2011 22:49    Titel: Antworten mit Zitat

Ich möchte an dieser Stelle mal alle enttäuschen, die hoffen, dass der Aufgabensteller andere Angaben hatte. Mit den molaren Massen von Wikipedia kommt man auf die 85,15%.
Es gibt ein Element, das haargenau zur Beschreibung passt, eine binäre Verbindung besitzt, bei der das unbekannte Element haargenau den o.g. Massenanteil besitzt und auch wie angegeben reagiert.
garry
Gast





BeitragVerfasst am: 03. Okt 2011 17:20    Titel: Antworten mit Zitat

Okay,
nach einer durchnächteten Nacht bin ich jetzt mehr confused als zuvor Hilfe
Ich hoffe mal, dass ich folgende Frage stellen darf : Diese binäre Verbindung, ist das eine Bindung mit Sauerstoff, ich habe mir nämlich überlegt, dass der Sauerstoff dann mit den H+-Ionen zum Wassermolekül reagiert und die Metallionen auch mit H+-Ionen zu einem Metallhydid regiert, welches wiederum bei höheren Temperaturen zerfällt und sich das Metall dan niederschlägt.
Sindd meine Überlegungen soweit richtig oder habe ich da irgendwas falsch?
Wäre für jeden Tipp dankbar.
SaPass



Anmeldungsdatum: 18.11.2009
Beiträge: 1737

BeitragVerfasst am: 03. Okt 2011 17:36    Titel: Antworten mit Zitat

garry hat Folgendes geschrieben:
und die Metallionen auch mit H+-Ionen zu einem Metallhydid regiert, welches wiederum bei höheren Temperaturen zerfällt und sich das Metall dan niederschlägt.


Die Überlegung mit dem Metallhydrid ist gut.
magician4
Administrator


Anmeldungsdatum: 05.10.2009
Beiträge: 11646
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 03. Okt 2011 18:00    Titel: Antworten mit Zitat

in ergaenzung:

rechne doch mal mit sauerstoff deinen kandidaten durch: du wirst sehen, es passt nicht


ich bestaetige insoweit SaPass: die prozentzahlen der binaeren verbindung kommen bist in die erste nachkommastelle exakt, und in der 2. dann auf +/-1 eins hin, je nachdem welche M man heranzieht (d.h. auch rechenergebnisse w(element)= 85.14 %, 85,16% sind moeglich)

gruss

ingo


p.s.: ueberhaupt sind die aufgaben in runde 2 wesentlich besser gemacht (d.h. ich hab bisher noch nix anmerkenswertes gefunden) als in der ersten runde...
...muss ja auch mal gesagt werden, nachdem die erste runde hier derart viel schelte bezogen hatte

_________________
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garry
Gast





BeitragVerfasst am: 03. Okt 2011 18:33    Titel: Antworten mit Zitat

So,
ich habe jetzt mal ne Formel erstellt und die durch ein Rechenprogramm laufen lassen:
(1/y)*(((x*M(gesuchtes Element))/0,8515)-(x*M(gesuchtes Element)))=M(Bindungspartner)
nach der Formel
Me ist das gesuchte Element, Bp ist der Bindungspartner, M ist die molare Masse.
Da ich jetzt mit zwei Elementen noch kein Ergebnis habe, muss es wohl ein anderes sein oder?
Ich hoffe, dass diese Formel richtig ist.

Viele Grüße
garry
magician4
Administrator


Anmeldungsdatum: 05.10.2009
Beiträge: 11646
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 03. Okt 2011 19:04    Titel: Antworten mit Zitat

deine herleitung ist korrekt

...aber dein programm duerfte leicht das husten bekommen wenn du nicht x,y = [integer] vorgibst, und selbst dann ist der abgleich mit einer lookuptable eines 111X111 kreuzprodukts gegen 111 moegliche ergebnisse, mithin insgesamt einen (111)³ matrix multipliziert mit den integer-permutationsfeld, incl. der zu programmierenden rundungen und dem einlesen der stanmmdaten von 111 verbindungen doch etwas muehsam.

aber ja, da koenntest du mit brut force was werden schlussendlich, und dabei einiges ueber programmieren lernen

vorteilhafter und mehr im sinne der aufgabenstellung waere es allerdings, das hirn stattdessen einzuschalten und chemisch zu denken, besonders wo doch einiges an eingrenzenden hinweisen bereits auch hier gegeben ist

--> das element ist ueber sein chemisches verhalten usw. eindeutig identifizierbar

.. und dann ist der rest "binaere verbindung" ne sache von etwas chemischem gefuehl plus ner guten recherche, fuer die das internet reicht

gruss

ingo

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Gastmaus



Anmeldungsdatum: 16.08.2011
Beiträge: 155

BeitragVerfasst am: 03. Okt 2011 19:22    Titel: Antworten mit Zitat

Ich stimme Ingo und SaPass zu. Ich habe mittlerweile die gesuchte Verbindugn gefunden. Übers Internet lässt sie sich mit etwas mehr Bemühungen rausfinden.
garry
Gast





BeitragVerfasst am: 03. Okt 2011 20:39    Titel: Antworten mit Zitat

Danke Leute,
habs gefunden, hat mir sehr weitergeholfen, eure Tipps, ich wär sonst nie im Leben darauf gekommen. Für alle, die noch auf der Suche sind: Der Tipp mit den Iodid-Ionen in Zusammenhang mit Google bringt wunderbare Ergebnisse.

Danke nochmal LOL Hammer
ich lass sicher nichmal von mir hören Big Laugh

garry
Lini
Gast





BeitragVerfasst am: 05. Okt 2011 10:20    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
ich hatte die ganze zeit ein element im Auge, nachdem ich allerdings das hier gelesen habe bin ich total verwirrt:) gibt es klare unterscheidungen?
Also ich habe bis zur Aufgabe 1e alles mit meinem element hinbekommen. Bei der binären verbindung hatte ich dann ein problem, weil ich keine passende finde. Kann es sein dass das element falsch ist, obwohl ich die ersten aufgaben damit lösen konnte?
Lini
magician4
Administrator


Anmeldungsdatum: 05.10.2009
Beiträge: 11646
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 05. Okt 2011 11:53    Titel: Antworten mit Zitat

meiner ansicht nach ist das gesuchte element mit den gegebenen hinweisen eindeutig identifizierbar

fuer die gesuchte binaere verbindung muss man dann allerdings ein wenig tiefer in die volle chemie dieses elements einsteigen, zugegeben

gruss

ingo

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Lini
Gast





BeitragVerfasst am: 05. Okt 2011 15:29    Titel: Antworten mit Zitat

ja okay, danke.
dann erd ich mal weiter suchen:)
Lini
Gast





BeitragVerfasst am: 05. Okt 2011 15:37    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
ich komme einfach nicht weiter. Ich habe mir alle Tipps durchgelesen. Die gesuchte binäre Verbindung ist also keine Verbindung mit Sauerstoff und auch bei anderen Möglichkeiten erhalte ich immer das falsche Massenverhältnis...
Eine Verbindung mit Wasserstoff, ergibt einen zu großen Prozentsatz, eine mit Schwefel einen zu kleinen, richtig?
wenn ich diese ausschließen kann, bleiben noch sämtliche Halogene, doch bei diesen erhalte ich auch immer ein zu kleinen Massenanteil vom gesuchten Element...
Wie kann ich weiter vorgehen.
Danke, Lili
magician4
Administrator


Anmeldungsdatum: 05.10.2009
Beiträge: 11646
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 05. Okt 2011 18:45    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
(...) wenn ich diese ausschließen kann, bleiben noch sämtliche Halogene,

... sowie weitere ~ 100 elemente des periodensystems

Zitat:
Wie kann ich weiter vorgehen.


du hast aufgrund der vorinformationen ein bestimmtes element im auge, und du kennst seinen massenanteil w

guck dir nun die chemie an , guck dir an in welcher gruppe des periodensystems es steht, und welche chemischen optionen fuer die gruppe charkteristisch sind
ueberlege: oft sind innerhalb dieser gruppen "trends", und ein verhalten welches bei leichteren homoglogen der gruppe stark ausgepraegt ist, findet sich bei hoeheren homologen oft nur schwach (und umgekehrt)

stelle basierend auf dieser ueberlegung alle optionen, auch die schwachen, auf, die sich daraus fuer x,y in einer binaern verbindung (Element 1)x(Element 2)y ergeben koennten

benutze das dir aus der identifikation des elements bekannte molekulargewicht des elements sowie seinen massenanteil, und berechne dir fuer die dem element moeglichen x dann unter plausibler annahme eines moeglichen y die dazu denkbaren M des 2. elements

ein blick ins periodensystem zeigt, ob es "heisse" kandidaten solch eines M ueberthaupt gibt.

so kompliziert sich das anhoert, mit ein wenig schwung in den fingern am TR ist das ne sache von 10 minuten, und dann zeichnet sich ratzfatz eine kleine gruppe moeglicher molekulargeichte ab, die dem zweiten teil der binaeren verbindung zuzuordnen sein koennten

pinsel dir die kandditaten hin, und dann ab ins i-net und recherchieren ob es sowas gibt

nach kurzer zeit wirst du fuendig, glaubs mir

gruss

ingo

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Lini
Gast





BeitragVerfasst am: 05. Okt 2011 19:18    Titel: Antworten mit Zitat

ersteinmal danke, dass du dir zeit für meine fragen nimmst!
Ich habe einen Trend zu den Halogeniden gefunden ist das richtig? Wenn ich diesen jetzt verfolge, kann ein teil meines ausgangsstoffes drei halogenide binden, wenn ich allerdings in diesem verhältnis rechne, so kommt kein "heißes" halogenid raus. hab ich etwas übersehen?
Danke, Lini
magician4
Administrator


Anmeldungsdatum: 05.10.2009
Beiträge: 11646
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 05. Okt 2011 20:00    Titel: Antworten mit Zitat

klammer dich nicht so an "reaktion mit halogenen" fest, denke algemeiner welche eigenschaft dahintersteckt in welchem verhaeltnis verbindungen mit z.b. auch halogenen eingagangen werden, und wie der trend dieser eigenschaft in der gruppe laeuft

so, und da du in runde II bist: greif dir deinen HoWi, schlag die chemie deines elements auf, und lies ALLES, jede formel, jede seite, gruendlich!.
da das nun wirklich nicht viele seiten sind ist das leistbar
guck dir die formeln an, die reaktionen....


dann sollte es dir eigentlich irgendwann wie schuppen von den augen fallen

gruss

ingo

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GastX
Gast





BeitragVerfasst am: 06. Okt 2011 15:38    Titel: Antworten mit Zitat

Wie ich das Element auf den Masseanteil von 85,15 % prüfe ist mir klar.
Allerdings komme ich mithilfe der Tipps auf kein geeignetes Element... Immer passt irgendetwas nicht :(
Ich bin den Algorithmus für die Masseanteilsberechnung schon mit allem möglichen durchgegangen, es kommt aber nie eine passende molare Masse dabei heraus.
Ich brauche einfach nur eine Idee für ein geeignetes Element.
magician4
Administrator


Anmeldungsdatum: 05.10.2009
Beiträge: 11646
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 06. Okt 2011 16:03    Titel: Antworten mit Zitat

es gibt hier in diesem thred eine liste mit elementen, die eine bestimmte eigenschaft erfuellen
dein gesuchtes element ist darunter

und von dort aus sollte es easy sein ueber die weitere chemischen eigenschaften dort auszusieben

aber ansonsten: ja, ohne dich um chemie zu kuemmern wird das diesmal nix

die schluesselhinweise stehen her bereits lang und breit und schmutzig, du musst die nur abarbeiten, wie andere dies auch erfolgreich schon getan haben


gruss

ingo

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