magician4 Moderator

Anmeldungsdatum: 05.10.2009 Beiträge: 4946 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 03. Sep 2010 01:42 Titel: |
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Hi,
| Zitat: | Danach haben wir einen Versuch zur Feststellung der Konzentration der Säure gemacht (Säure-Base-Titration)
Dort kommt es ja zu einem Gleichgewichtszustand... |
wenn ich grad mal richtig rate, dann habt ihr eine starke saeure mit einer starken base titriert, und ja, auch dort kommt es im streng - akademischen sinne zu einem gleichgewicht
allerdings ist unter diesen bedingungen die reaktion derart praktisch vollstaendig, dass man sich um "rest an saeure + base (= ausgangsstoffe, "edukte") im gleichgewicht" nicht mehr kuemmern muss: diese reaktionen laufen praktisch vollstandig ab - und sowas erleichtert die chemische rechnerei enorm.
| Zitat: | nun hatten wir eine Formel wo dauert von Gleichgewichtskonstante, Säurekonstante und Basekonstante gesprochen wurde.. was bedeutet das?
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es gibt neben den starken saeuren und basen nun aber auch ausgesprochen lendenlahme vertreter; "schwache" saeuren und basen eben. bei deren reaktionen laufen die dinge dann eben nicht mehr praktisch vollstaendig ab, und es ist sinnvoll diese situationen dann mit den formalismen der gleichgewichtsberechnung zu bearbeiten ("massenwirkungsgesetz" http://de.wikipedia.org/wiki/Massenwirkungsgesetz)
wie du siehst, beschreibt dabei eine konstante K die lage des gleichgewichts (vereinfacht ausgedrueckt: wie ist das verhaeltnis von edukten zu produkten, wenn alles sein ende gefunden hat), das ist die "gleichgewichtskonstante"
stellst du das MWG speziell fuer die reaktion einer saeure auf, bekommt eben diese konstante dann den speziellen namen "saeurekonstante" (und bei basen dann eben "basenkonstante")
saeurekonstante und basenkonstante sind also spezialfaelle der allgemeinen gleichgewichtskonstante (haben halt nur einen speziellen namen, ist aber vom ding her ansonsten nix anderes)
gruss
ingo _________________ ein monat im labor erspart einem doch glatt ne viertel stunde in der bibiliothek! |
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