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Chemiestudium
 
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fitsch



Anmeldungsdatum: 20.09.2004
Beiträge: 7
Wohnort: nähe koblenz

BeitragVerfasst am: 21. Sep 2004 21:59    Titel: Chemiestudium Antworten mit Zitat

Hilfe

naja, im märz kommenden jahres sollte ich mein abiturzeugnis in den händen halten.
was dann kommen soll weiß ich noch nicht. unglücklich

im moment schreckt mich ein chemiestudium doch ab. ich bin mir einfach
nicht sicher, ob mein interesse ausreicht um ein studium zu bewältigen.
nach meinem berufsberater wird erwartet, dass man nach dem studium promoviert,
da sonst die job-chancen sehr schlecht aussehen.
nur den doktor-titel bekommt man ja nicht geschenkt, sondern das ist
ebenso harte arbeit.

das potenzial so etwas zu bewältigen würde ich mir schon zuschreiben... smile
aber entgültig entscheiden kann ich mich nicht.
(alternative ist eine chemielaborantenausbilung oder erstmal zivi)



mich würden erfahrungsberichte interessieren, wie ihr ein studium erlebt.
evtl kann mir das ja weiterhelfen und auch andere interessierte informieren... Tanzen

_________________
RLRRLRLLRLRRLRLLRLRRLRLL
Jy Argon



Anmeldungsdatum: 12.05.2004
Beiträge: 79

BeitragVerfasst am: 21. Sep 2004 22:39    Titel: Antworten mit Zitat

guck mal im Sonstiges Forum unter Studienfrage

http://www.chemikerboard.de/topic,19,-studienfrage.html

Gruß
Jy
Michael aus Nbg



Anmeldungsdatum: 12.08.2004
Beiträge: 1927
Wohnort: Nürnberg

BeitragVerfasst am: 22. Sep 2004 06:50    Titel: Antworten mit Zitat

@fitsch: Also ich habe ein echemilaborantensubildung gemacht, und dann noch 2 Jahre in dem Beruf gearbeitet. War zwar interessant, aber irgendawnn "langweilt" der job irgendwie. Da ich dann "glücklciher Weise" keine Vertragsverlängerung bekommen habe, habe ich eben gesagt: "Gut, dann studiere ich den ganzen Sch.... eben!" Heute weiss ich , das das die beste entscheidung war, die ich treffen konnte. Und ich musste erst noch mein Abi an der BOS nachholen. Das heisst im Endeffekt habe ich mich damals dafür entschieden mich nochmal min. 5 Jahre(1Jahr BOS + 4 Jahre FH) auf den Arsch zu hocken und zu lernen, statt in der weltgeschichte raumzureisen!

Ich habs nicht berezut, und bin jetzt gerade in der Dipolmarbeit. Wenn Du an der Uni studierts, dann brauchst Du wahrscheinlich wirklich Deinen doktor, alternative ist eben die FH. Die FH ist eher Anwednugsorientiert dauert nur 4 Jahre und du schliest als Dipl. Ing. ab. Und wen es darum geht ob in der Industrie ein Dil. Ing. oder ein Uniabgänger ohne Titel genommen werden soll, dann entscheiden sich immernoch die meisten Firmen (nach dem was ich bis jetzt gehört habe) immer noch für Dipl. Ing!

Vielleicht konnte das ja helfen

Gruß Michael

_________________
http://www.world-of-smilies.com/wos_sonstige/benutze9nn0.gif
Krümelmonster



Anmeldungsdatum: 20.09.2004
Beiträge: 14
Wohnort: Oranienburg

BeitragVerfasst am: 22. Sep 2004 10:32    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo.
Also ich möchte wahrscheinlich auch mal Chemie studieren. Bin mir auch noch nicht sicher.
Ich will dann aber an eine Uni und den Doktor machen. Wie ist denn das so, wenn man da sitzt und sich alles anhört. Versteht man das auch oder wird es irgendwann langweilig? Ich habe ja angst vor den mathematischen teil. Außerdem liest man ja, dass viele Studierenden abbrechen...
fitsch: An deiner Stelle würde ich keine Lehre machen. Ich weiß, ich habe keine Erfahrung, aber ich kann mir gut vorstellen, dass es danach auch schwerer ist einen Job zu finden. Laborant ist doch eher auch eine niedrige Stelle in der Chemikerwelt. Man muss doch nur ausführen und kan nicht forschen, oder?
molekülhexe



Anmeldungsdatum: 21.09.2004
Beiträge: 77

BeitragVerfasst am: 22. Sep 2004 14:11    Titel: Antworten mit Zitat

Also, momentan kann ich dir dazu noch ned allzu viel sagen... unglücklich

Weiß nur, dass ich mich gestern an der LMU in München für Chemie/Biochemie mit dem Abschluss Bachelor eingeschrieben hab. smile D.h. dass ich in drei Jahren nen Hochschulabschluss haben werd, mit dem ich entweder arbeiten gehen kann oder mich noch mal zwei Jahre hinhocken und meinen Master machen kann (=Diplom)...
Halt das für ne gute Lösung, weil wenns mir trotz allem Interesse ned gefällt, kann ich in 3 Jahren immer noch was anderes machen...

Lehrer Wennst an ne Uni willst, dann ist des mit Sicherheit ne intelligentere Lösung als des ganze auf Diplom zu studieren...

Mehr Infos kannst gern in ein paar Wochen haben, wennn wir die ersten Vorlesungen bzw Praktika hatten... Nachricht genügt!

CU Wink
Krümelmonster



Anmeldungsdatum: 20.09.2004
Beiträge: 14
Wohnort: Oranienburg

BeitragVerfasst am: 22. Sep 2004 17:28    Titel: Antworten mit Zitat

Die Infos hätte ich gern, ich mach dann noch mal einen Hilfeschrei Ansage
Kann mir jemand erklären wozu dieses Bachelor und Master Studium? ok, das ist international anerkannt, aber ein Bachelor reicht doch nicht so ganz aus. Das ist weniger als ein Diplom , oder? Und wenn man früher die Studiengänge eh nur mit Diplom oder gar nicht abschliessen konnte, wozu dann jetzt sowas?
Gruß Krümelmonster
fitsch



Anmeldungsdatum: 20.09.2004
Beiträge: 7
Wohnort: nähe koblenz

BeitragVerfasst am: 22. Sep 2004 19:46    Titel: Antworten mit Zitat

hab die ganze bachelor und master geschichte auch noch nicht ganz verstanden...

naja, auf jeden fall mach ich mal den chemielaboranteneinstellungstesttag (was für ein wort Augenzwinkern ) am freitag mit, obwohl ich es mittlerweile doch für unwahrscheinlich halte, dass ich dahin geh.

vermutlich schieb ich erstmal ein england-jahr mit zivi-vorwand dazwischen.. danach kann ich mich sicher entscheiden smile


molekülhexe : infos sind immer gut... darfst deine erfahrungen gern mit uns teilen Prost


mfg fitsch

_________________
RLRRLRLLRLRRLRLLRLRRLRLL
Dancer



Anmeldungsdatum: 22.09.2004
Beiträge: 1
Wohnort: Ibbenbüren

BeitragVerfasst am: 22. Sep 2004 22:34    Titel: Matheteil an FH schwer, aber zu schaffen Antworten mit Zitat

@fitsch,
wenn Du etwas für Mathe tust, wirst Du sicher nicht durchfallen, ich komme jetzt ins 3. Sem, studiere an der FH Münster Abt. Steinfurt.
Die FH gilt im allgemeinen als unglaublich schwer, ich bin kein Überflieger, doch Mathe 1 und 2 ist zu schaffen. Ich hatte mehr Angst um Englisch, doch das war auch nicht der Genickbrecher.

Wink Hallo übrigens, ist mein erstes Posting.
Auf bald, Heiko
fALK dELUXE



Anmeldungsdatum: 28.03.2004
Beiträge: 260
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 23. Sep 2004 12:01    Titel: Antworten mit Zitat

Ich fang auch im WS das Chemiestudium an, allerdings an der Humboldt-Uni Berlin. Die bieten bach/mast nicht an, dafür haben sie einen etwas komischeren Dipl-Studiengang. bach/mast ist international anerkannt, dipl. gibts ja nur in DE. bach wird meist mit vordipl. verglichen, stimmt aber nicht. bach/mast ist schulischer(und modular) aufgebaut, d. h. man schreibt regelmäßig Klausuren, wird stärker betreut, muss seinen stundenplan nicht selbst erstellen, dafür entfällt zumindest ein Vordiplom. Also man hat viele kleine Prüfungen anstatt einer großen. Ferner kann man den master dann auch nur machen, wenn man zu den 30% der besten aus dem jahrgang gehört. Dafür hat man nach 3 jahren schon einen Abschluss, ob der aber in der wirt./ind. angenommen wird, ist jetzt noch schwer zu sagen.
Derzeit besuch ich einen Einführungskurs Mathe, indem die schulmathematik wiederaufgefrischt wird. Allerdings lernen wir da schon sachen, die ich in der schule nie hatte, wie besondere formen von permutationen und Determinanten und Rang einer Matrix. Also die setzen schon einiges voraus, was die mathe betrifft; wie das bei Pysik aussieht, will ich gar nicht erst wissen!

_________________
»Man versuche nicht, höher zu scheißen als der eigene Arsch.«
Thomas
Administrator


Anmeldungsdatum: 16.02.2004
Beiträge: 490

BeitragVerfasst am: 23. Sep 2004 17:17    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Ihr,

willkommen im Board! Wink

Für Mathe kann ich euch www.matheboard.de - für Englisch www.englischboard.de empfehlen Augenzwinkern

Bachelor und Master sind international standardisierte Studiengänge - und ist auch mehr auslandsorientiert. Allerdings ist auch das Diplom eigentlich weltweit anerkannt...

Gruß,
Thomas
Krümelmonster



Anmeldungsdatum: 20.09.2004
Beiträge: 14
Wohnort: Oranienburg

BeitragVerfasst am: 23. Sep 2004 17:44    Titel: Antworten mit Zitat

Hi!
Also wenn das Diplom doch weltweit anerkannt ist, wozu das denn mit bachelor und master???? unglücklich
Ist es eigentlich vorteilhafter, wenn man viele kleine Prüfungen statt einer großen hat?
Wenn das mit dem Mathe so schlimm sein soll ,werd ich mich in den nächsten Jahren auf dem Matheboard blicken lassen.. aber wahrscheinlich nur aus einem Grund: Hilfe
Hab ja noch ein bisschen Zeit.. (bin in der 12.)
Gibt es im Chemiestudium denn auch massenhaft Physik?? Gibts auch ein Physikboard???
Krümel Wink
Thomas
Administrator


Anmeldungsdatum: 16.02.2004
Beiträge: 490

BeitragVerfasst am: 23. Sep 2004 17:52    Titel: Antworten mit Zitat

www.physikerboard.de Wink

Schau dir auch mal die Links ganz oben an Augenzwinkern

Diplom ist halt inoffiziell anerkannt, nicht offiziell.

Gruß,
Thomas
Gast






BeitragVerfasst am: 28. Sep 2004 15:48    Titel: Antworten mit Zitat

Des mit dem Stundenplan stimmt - war aber bei Chemie vorher auch schon so... Diese Dauerpraktika zwingen die Uni halt dazu...

Bei uns isses halt so, dass wir uns erst nach dem Bachelor entscheiden müssen, ob wir Chemie oder lieber Biochemie machen wollen - des ist ganz gut... smile

Physik soll heftig aber nicht unmöglich sein. Haben in Physik1 Thermodynamik... Klo Bei Mathe muss es ähnlich sein. 3 Stunden Vorlesung und 6 Stunden Übung oder so. Die Fachschaft sagt, Mathe LK reicht noch ned ganz. Da fehlen halt Sachen wie Differentialgleichungen, aber Permutationen/Matrizen/Rang einer Matrix etc. hatte ich schon alles im Gym. smile

Ansonsten - mal abwarten... unglücklich Die Durchfallerquote liegt in den ersten Klausuren ned ganz bei 75%, aber irgendwie wird's schon gehen...
fitsch



Anmeldungsdatum: 20.09.2004
Beiträge: 7
Wohnort: nähe koblenz

BeitragVerfasst am: 29. Sep 2004 09:18    Titel: Antworten mit Zitat

hab jetzt die zusage zu ´ner chemielaborantenausbildung bekommen...


ich glaub, dass ich erst die lehre mache und dann auf ein bis (berufsintegriertes studium) hoffe oder dann ganz normal studieren geh.

vom chemischen standpunkt her ist die ausbildung zwar keine herrausforderung, aber praktische erfahrung kann nicht falsch sein...

- wenn ich ehrlich bin, schrecken mich auch so hohe durchfallquoten ab.
bin nicht unbedingt der fleissigste und deswegen werd ich die ausbildung vorziehen...

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molekülhexe



Anmeldungsdatum: 21.09.2004
Beiträge: 77

BeitragVerfasst am: 29. Sep 2004 11:01    Titel: Antworten mit Zitat

Kann ich verstehn... Hab mir des mit dem Studium auch ganz lang und gut überlegt... Bin nämlich auch ned die fleißigste, aber irgendwie wird's schon gehen!

Mathe wär bestimmt schlimmer gewesen, des hab ich mir nämlich vorher eingebildet...

CU Wink

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fALK dELUXE



Anmeldungsdatum: 28.03.2004
Beiträge: 260
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 29. Sep 2004 13:04    Titel: Antworten mit Zitat

hab hier einen recht interessanten Text bezgl. dem bach/mast und dipl. von der HU: http://www.chemie.hu-berlin.de/Main/studium/Lehrziele/Lehrziele.html

Das ist aber eben nur die Stellungnahme der HU, andere Unis haben eben andere Meinungen und verfolgen demnach auch andere Lehrziele.
Wie sich das berufsfeld des bach-chem entwickeln wird, kann wohl keiner heute so genau sagen, aber ich denke die 'alte Maxime', wer in der Chemie bleiben will sollte möglichst promovieren, wird noch weiter gelten.

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fitsch



Anmeldungsdatum: 20.09.2004
Beiträge: 7
Wohnort: nähe koblenz

BeitragVerfasst am: 29. Sep 2004 18:17    Titel: Antworten mit Zitat

Wink

danke für den text Tanzen


bestätigt meine momentane sicht, dass ich die ausbildung wähle...

spielt jemand von euch mit dem gedanken zu promovieren?


bin da gut abgeschreckt... ewiglange arbeiten ohne geld und danach keine garantie auf eine anstellung...

_________________
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molekülhexe



Anmeldungsdatum: 21.09.2004
Beiträge: 77

BeitragVerfasst am: 05. Okt 2004 09:47    Titel: Antworten mit Zitat

SI! Wink

Geplant ist jetz erst mal der Bachelor und dann der Master, aber Promovieren wär auch ned schlecht - ist v.a. mal Voraussetzung für eine spätere Lehrtätigkeit an einer Hochschule...

Hab mir überlegt, des evtl mal gerne zu machen... Wenn ich gut genug bin - aber mein Ego war schon immer groß und neigte zur Selbstüberschätzung... Gott

[email protected] Walt Disney: 'If you can dream it, you can do it!' Tanzen

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EtOH



Anmeldungsdatum: 22.10.2004
Beiträge: 3367
Wohnort: leverkusen/köln

BeitragVerfasst am: 22. Okt 2004 13:34    Titel: Antworten mit Zitat

also ich bin eigentlich froh, daß ich noch auf dipl. machen kann und über promotion braucht man eigentlich gar nicht diskutieren, das gehört irgendwie dazu.. bin jetzt im 5. semester und ja, es ist anstrengend, physik und mathe nerven, aber nachm vordipl. hat man das wenigstens weg... ich weiß zwar net, wie ein lorbeer-meister-studiengang in chemie aufgebaut ist, aber wir haben eigentlich auch viele kleine prüfungen zwischendurch, eigentlich dauernd, allein schon während den praktika und danach auch noch zum entsprechenden praktikum... wie ist das studium denn bei euch aufgebaut? wo studiert ihr?
Fluor



Anmeldungsdatum: 21.11.2004
Beiträge: 615

BeitragVerfasst am: 21. Nov 2004 12:48    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bin seit letzten Frühjahr mit meinem Studium fertig und nun Doktorand. Auf dem Weg dahin habe ich einiges erlebt und kann Dir ein paar Dinge ans Herz legen:

Wenn Du Dich für Chemie begeisterst, such Dir Deine Hochschule sehr genau aus, an mancher FH ist die Biotechnologie z.B. um Klassen besser als an den Unis, (mit entsprechend gutem Abschluß kannst Du genauso promovieren), es geht aber schneller und Du spezialisierst Dich früher. Während Du bei den klassischen, chemischen Fächern (AC, OC und PC) besser an einer Uni studieren solltest. Auch da gibts gewaltige Unterschiede, die einen sind sehr wissenschaftlich, die anderen eher technisch orientiert...
Die Qualität der Hochschulen variiert ebenfalls, allerdings wird man Dir das wohl kaum verraten wenn Du an ner Hochschule nachfragst Augenzwinkern, noch schlechter sind die sogenannten Rankings, bei denen die Daten doch eher subjektiven Ursprungs sind. Es gibt in Deutschland keine ernstzunehmenden Qualitätstests für Universitäten (in England z.B. schon).
Am besten siehst du Dir mal die Schwerpunkte der Unis an und guckst Dir Deine eigenen Interessen an. Eine Möglichkeit neben dem Chemie Diplom ist auch der Chemieingenieur, oder der Verfahrenstechniker, da sind die deutschen Unis nämlich auch Top drin und es geht auch um (technische) Chemie.
Also gut informieren und das richtige wählen.
Wenn Du das Fach wirklich magst studier es, dann wird das auch mit Mathe und den übrigen Hürden passen, aber als Beruf den man lernt und dann nach dem Studium nurnoch ausübt taugt Chemie schon seit Jahren nichtmehr, man muss ständig weiterlernen und flexibel sein, da haben Auswendiglerner und Unentschlossene oft einen schweren Stand.
In meinem Studium gabs so manchen 14-Stunden Tag, ich hatte aber auch ein paar lockerere Tage zwischendurch und bin sehr schnell durchgekommen...alles in allem ists nicht leicht, aber interessant.
Al Cool 95%



Anmeldungsdatum: 17.11.2004
Beiträge: 592
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 21. Nov 2004 14:44    Titel: Antworten mit Zitat

Die Wahl der Hochschule ist für das Grundstudium erstmal nicht so entscheidend, die der Hochschulart und des Abschlusses schon. Daher sollte man sich schon überlegen, ob man an der FH oder Uni studieren geht. Die Unterschiede sind ja oben schon erläutert worden. Zum Thema Lorbeere/Meister kann ich nur sagen: diese Abschlüsse sind nicht international anerkannt. Es gibt zwar weltweit sehr viele Länder, in denen man sein Studium mit Bachelor oder Master abschließt, die Kriterien sehen aber überall anders aus. So wird auch, wenn man sich mit einem deutschen Bachelor z.B. an einer amerikanischen Uni bewirbt, von der Uni erstmal nachgeprüft, ob der Abschluss äquivalent ist oder in Teilen nachgemacht werden muss. Ein weiteres Problem ist, dass in Deutschland die meisten BA/MA-Studiengänge noch nicht akkreditiert sind, d.h. das kein Qualitätsprüfung der Studiengänge stattgefunden hat. Aber auch hier werden von verschiedenen Akkreditierungsagenturen verschiedene Maaßstäbe angelegt. So werden auch häufig die ECTS-Punkte nicht richtig vergeben, so dass auch Wechsel während des Studiums erschwert sind.
Ein weiteres Problem sind solche Übergangsquoten vom Bachelor zum Master. Hierdurch werden Hochschulabsolventen produziert, für die kein wirtschaftlicher Nutzen vorhanden ist. Die Industrie hat sich bisher nur dahingehend geäußert, dass Bachelor-Absolventen durchaus willkommen sind, wenn die Ausbildung bestimmte Praxisorientierte Teile enthält. Dies ist Momentan an der FH der Fall (Chemieingenieur), an den Unis geht es aber bisher um eeine breite Basisausbildung mit anschließender Spezialisierung. Also weniger Ausbildung als Bildung, Forschung und wissenschaftliches Arbeiten.
Der Deutsche Hochschulverband hat auch in einer seiner letzten Presseerklärung gefordert nicht den Bachelor, sondern den Master als Regelabschluss festzulegen. Allerdings würde das keine Studienzeitverkürzung bringen und somit könnten die Länder keine weiteres Geld im Bildungssektor einsparen. Die Entscheidung für die BA/MA-Einführung ist somit eine rein politische und hat keinen reellen Nutzen für die Studierenden.

_________________
S 30
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