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TITRATION PROTOKOLL
 
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COLINECHEN
Gast





BeitragVerfasst am: 12. März 2005 16:09    Titel: TITRATION PROTOKOLL Antworten mit Zitat

wir sollten den essigsäuregehalt in essig herausfinden.
dazu haben wir 10ml essig bis 50ml destillierten Wasser verdünnt und dazu einige Tropfen Phenolphthaleinlösung hinzugegefügt (WOZU PHENOLPHTALEINLÖSUNG).
Wir haben 10,6 ml 1mmolNatronlauge benötigt.
Mein Ergebnis ist 6,3% prozentige Essigsäure!ist das Richtig?
PS : WAS MUSS EIN PROTOKOLL ALLES BEINHALTEN?!!!??
was muss zum thema bestimmung der essigsäure auf jeden fall rein(Die Rechnung?eine Zeichnung?Erläuterung?was muss zum ergebnis alles rein?)
Hilfe Hilfe Tanzen Tanzen Tanzen Tanzen Tanzen
EtOH



Anmeldungsdatum: 22.10.2004
Beiträge: 3367
Wohnort: leverkusen/köln

BeitragVerfasst am: 12. März 2005 16:58    Titel: Antworten mit Zitat

zum phenolphthalein: was ist denn passiert, nachdem ihr die 10,6 ml natronlauge zugetropft habt... warum habt ihr gerade diese menge zugegeben und habt dann aufgehört? bestimmt nicht einfach so aus lust und laune, oder? Augenzwinkern

zum ergebnis: habs jetzt nich nachgerechnet, klingt aber nich unbedingt unrealistisch... kannst ja deinen rechenweg mal posten...

zum protokoll: habt ihr noch nie eins gemacht? wie lange hast du schon chemie, welche klasse bist du???
ganz allgemein kann man sagen, daß ein versuchsprotokoll aus versuchsbeschreibung, -aufbau, -durchführung, -auswertung besteht... zeichnungen sind sicherlich gerne gesehen...

_________________
Zwei Dinge sind unendlich. Das Universum und die menschliche Dummheit; nur beim Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher!(Albert Einstein)
colinechen
Gast





BeitragVerfasst am: 12. März 2005 17:08    Titel: -- Antworten mit Zitat

naja mir ist das alles sehr wichtig weil ich mich von einer 5 in chemie gerne auf eine 3 verbessern will um nicht sitzen zu bleiben.

also das phenolphthalein ist zur rotfärbung da,.

ok mein rechneweg also ich weiss so den rechenweg aber leider auch nicht wieso das so ist..muss ich das erklären im Protokoll?:


Verbrauch an Natronlauge: 10,6 ml

n(Oh)=10,6mmol * 1mmol/ml (ist das so richtig geschrieben)=10,6mmol

n(CH5COOH)= 10,6mml (???)
m(Essigsäure)= 10,6mmol*60mg/mmol (Gewicht von Ch3COOH)=636mg=0,636 g

w(Essigsäure)=0,636 g/10g=6,36%
EtOH



Anmeldungsdatum: 22.10.2004
Beiträge: 3367
Wohnort: leverkusen/köln

BeitragVerfasst am: 12. März 2005 17:17    Titel: Antworten mit Zitat

genau, zur rotfärbung... weißt du warum? weißt du wie solche stoffe genannt werden?

der rechenweg würde sich schon anbieten im protokoll... dann kann dein lehrer auch nachvollziehen, was du wie gerechnet hast, falls ein fehler auftauchen sollte oder so...
am besten gibst du die formeln an, mit denen du gerechnet hast, dann die einzelnen faktoren, die bekannt sind auflisten... und dann mit rechenweg die rechnung aufschreiben...
n(NaOH) = ...
V(NaOH) = ...
c(NaOH) = ...
das entsprechende noch zur essigsäure...
welche größen wurden angegeben, welche gleichungen mußt du verwenden, ggfs umstellen, ausrechnen...

dein rechenweg sieht nämlich ehrlich gesagt etwas chaotisch an... Augenzwinkern

_________________
Zwei Dinge sind unendlich. Das Universum und die menschliche Dummheit; nur beim Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher!(Albert Einstein)
colinechen
Gast





BeitragVerfasst am: 13. März 2005 13:33    Titel: ... Antworten mit Zitat

ok noch eine frage wieso verwende ich ausgerechnet natronlauge um den essiggehalt zu bestimmen...???
colinechen...
Gast





BeitragVerfasst am: 13. März 2005 14:08    Titel: .. Antworten mit Zitat

ok ich weiss warum die natronlauge verwendet wird;) habe ich vorhin nachgeschlagen..
nun ich habe nochmal meine rechnungen fürs protokoll zu ordnen.meint ihr das ist leicht verständlich/richtig ? :


Zuerst Messen wir die Stoffmenge mithilfe folgender Gleichung:
n(OH)= c*V
n(OH)=10,6ml * 1mmol/ml = 10,6mmol

N(CH5COOH)=10,6mmol

Anschliessend wollen wir die Masse errechnen
m(CH3COOH)= M(CH3COOH)*n(CH3COOH)

und dann w=m(ESSIGSÄURE)/m(PROBE 10ml)
Lisa



Anmeldungsdatum: 05.11.2004
Beiträge: 60
Wohnort: Dresden

BeitragVerfasst am: 13. März 2005 15:21    Titel: Antworten mit Zitat

Sag mal bist du dir mit 1 mmol NaOH sicher? Und ist das die Konzentration oder die Stoffmenge? Es ist nämlich eigentlich ungewöhnlich bei einer Titration mit der Stoffmenge zu rechnen. Normalerweise kommt man mit der Formel c1*v1 = c2*v2 ganz gut hin.

Außerdem: warum schreibst du einmal CH5COOH und dann wieder CH3COOH?
Gast






BeitragVerfasst am: 13. März 2005 21:56    Titel: Antworten mit Zitat

die CH5... war bestimmtn tippfehler...


so.. bevor hier jetzt noch mehr chaos entsteht (ich werd nämlich auch langsam verwirrt grübelnd Augenzwinkern ):

vorhanden sind folgende angaben:

V1(CH3COOH) = 50 ml
V2(NaOH) = 10,6 ml
c2(NaOH) = 1 mmol/ml

so...
n = c * V
n1 = n2 ---> c1 * V1 = c2 * V2
<=> c1 = (c2 * V2)/V1
einsetzten ergibt, daß die essigsäure eine konzentration von 0,212 mmol/ml enthält, was eine stoffmenge von 10,6 mmol ergibt (is ja klar, da die formeln miteinander verknüpft sind etc etc.)

also müßte die rechnung an sich richtig sein...

die formel, die lisa angegeben hat, sollte man sich trotzdem mal merken Augenzwinkern

und colinechen: versuch wirklich, auch wenns viel geschreibsel werden kann: schreib alles stück für stück nacheinander ordentlich auf, was hast du, was ist gesucht, und achte auf die einheiten! dann kann man nämlich auch leichter nen fehler finden, und einem selber wirds vielleicht dann auch noch mal etwas klarer Augenzwinkern
EtOH



Anmeldungsdatum: 22.10.2004
Beiträge: 3367
Wohnort: leverkusen/köln

BeitragVerfasst am: 13. März 2005 21:59    Titel: Antworten mit Zitat

ups... da wurd ich doch glatt rausgekickt... Augenzwinkern
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