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Jecks
Anmeldungsdatum: 14.08.2011 Beiträge: 93
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Verfasst am: 02. Jan 2012 14:20 Titel: Sinn der künstlich hergestellten Elemente |
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Hallo,
was mich gerne interessieren würde, wieso Elemente künstlich hergestellt werden, die nur in kleinen Massen produziert werden können, sehr viel Aufwand und Geld kosten und sehr schnell wieder zerfallen?
Den einzigen Sinn den ich daran sehe ist das man sein Namen unter dem Element dick schreiben kann und sich ein Keks freuen kann das man ein neues Element "entdeckt" hat.
Bei dem Element Technetium kann ich es verstehen, die Lücke wird ausgefüllt. Bei den Elementen mit den drei Buchstaben als Symbol (Uut, Uuq, Uup, Uuh, Uus und Uuo) verstehe ich das nicht. |
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litterman Administrator
Anmeldungsdatum: 22.09.2004 Beiträge: 2500 Wohnort: Marburg
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Verfasst am: 02. Jan 2012 16:12 Titel: |
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nunja, abgesehen davon das man nicht seinen Namen drunterschreibt sondern herkunftsland (Americium, Californium) -stadt (darmstadtium) oder einen anderen berühmten Wissenschaftler (Ferium, Einsteinium) ist es zunächst mal proof of principle, d.h. akademisches Interesse, respektive absolute Grundlagenforschung, um seine aufgestellten Theorien auch in der Praxis zu bestätigen/widerlegen
Insbesondere die Insel der Stabilität bei superschweren Kernen ist hier im Interesse, da sind sich die Theoretiker nicht grade einig und nur das Experiment wird aufschluss geben können...
http://de.wikipedia.org/wiki/Insel_der_Stabilität |
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magician4 Moderator

Anmeldungsdatum: 05.10.2009 Beiträge: 5837 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 02. Jan 2012 18:46 Titel: |
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in ergaenzung:
einige dieser kuenstlich hergestellten isotope haben darueber hinaus auch durchaus praktische bedeutung.
ich denke hier besonders an 3H (tritium), 14C oder 32P (allesamt nuetzlich fuer markierung von substanzen --> forschung --> z.b. medizinischer fortschritt) aus kernreaktoren, sowie plutonium (waffenbau)
all diese isotope kommen in der natur entweder gar nicht oder in derart verschwindend geringen mengen / konzentrationen vor, dass ihre isolierung/gewinnung aus solchen ressourcen unmoeglich / unwirtschaftlich ist
hier ist die transmutation (meist als nebenergebnis von kernspaltunsgprozessen, aber auch durch gezielt darauf gerichtete prozesse im zyclotron) also durchaus mehr als nur grundlagenforschung, sondern ein veritabler technischer syntheseprozess fuer benoetigte substanzen
gruss
ingo _________________ ein monat im labor erspart einem doch glatt ne viertel stunde in der bibliothek! |
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