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standartbildungsenthalpie
 
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hoopeless
Gast





BeitragVerfasst am: 03. Dez 2011 17:18    Titel: standartbildungsenthalpie Antworten mit Zitat

Meine Frage:
hi
smile
komme bei dieser aufgabe nicht weiter, bin dankbar für ansätze
berechne die Standartbildungenthalpie von Stickstoffdioxid ( gasvolumen 0.56 l) und im Kaloriemeter eine temperaturveränderung von 23°C-18°C gemessen wurde
(flüssigkeitsvolumen 0,17l)

Meine Ideen:
danke:)
magician4
Moderator


Anmeldungsdatum: 05.10.2009
Beiträge: 5837
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 03. Dez 2011 18:31    Titel: Antworten mit Zitat

die aufgabenstellung ist in der tat etwas knapp gehalten...

...aber wenn man es wohlmeinend ergaenzt (bleibt ja nix anderes uebrig, sonst kannste da gar nix rechnen)...

...dann wuerde ich das mal so verstehen, dass sich bei einer endtemperatur von 18°C 0.56 l gas gebildet haben sollen, welches wohl als ideales gas zu behandeln sein soll
wegen 40 * 0.56 = 22.4 mutmasse ich weiterhin (weil das halt so schoen hinkommt), dass man dort gerne 1/40 mol , also 0.025 mol als generierte stoffmenge sehen moechte (ungeachtet der temperatur, bei der genau genommen ein anderes molvolumen anzusetzen ist)

auch scheint man gerne sehen zu wollen, dass ueber die tatsaechliche chemie des stickstoffdioxids, das
2 NO2 / N2O4 gleichgewicht naemlich , grosszuegig hinweggesehen wird, denn sonst kommste mit den volumina / molen nicht weiter
http://www.versuchschemie.de/ptopic,173919.html
(obwohl man sowas natuerlich rechnen koennte, ist aber eher ein ziemlicher aufriss)

weiterhin ist dir eine temperaturaenderung sowie ein fluessigkeitsvolumen gegeben.
wir muessen nun mangels naeherer angaben annehmen dass es sich dabei um wasser handeln soll (waere fuer calorimeter typisch), fuer welches wir eine spez. waermekapazitaet von cw = 4.187 kJ/kgK zu unterstellen haben
weiterhin gehe ich davon aus, dass bei all den groben naeherungen eine dichte von 1 eine akzeptable annahme darstellt, mithin 0.17 l = 0.17 kg anzusetzen ist
auch zur beruecksichtigung weitere typischer daten fuer solche untersuchungen (wasserwert des calorimeters usw.) fehlt uns jede angabe, sodass diese scheinbar unberuecksichtigt bleiben sollen

somit ergibt sich:



diese "verschwundene" waermemenge wurde zur generierung von 0.025 mol stickstoffdioxid benotigt, wodurch du den molaren bedarf zu -142.36 kJ/mol berechnen kannst

konventionsgemaess taucht diese waermemenge also mit positivem vorzeichen als molare standardbildungsenthalpie des stickstoff-dioxids wieder auf:



soweit die rechnung mit den dir gegebenen werten

ein vergleich mit literaturwerten (lit.: ) zeigt, dass wir damit ziemlich genau um den umrechnuingsfaktor calorie--> joule daneben liegen, also um ~ den faktor 4.187...
...denn wenn man den rausrechnet, landet man bei ziemlich genau 34 kJ/mol, was o.k. waere


... was bei mir den fiesen verdacht weckt, dass der aufgabensteller nun zu aber auch ueberhaupt nix in der lage ist, und dieses harsche urteil faelle ich, weil ich nunmehr seit ner halben stunde vergeblich nach dem fehler suche in meiner rechnung und da nix finde

aber da kannst du ja nun nix fuer

*grummel

schoenen abend noch

ingo

_________________
ein monat im labor erspart einem doch glatt ne viertel stunde in der bibliothek!
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