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colonia
Anmeldungsdatum: 20.08.2011 Beiträge: 141
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Verfasst am: 30. Nov 2011 20:39 Titel: Geschwindigkeitskonstante |
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Meine Frage:
Hallo Leute,
bei der 2-3 b) muss man die Geschwindigkeitskonstante berechnen. Ich weiß, das klingt blöd, aber kann mir jemand erklären, weshalb ich die ganze Zeit verschiedene k´s bekomme.
Meine Ideen:
Meine Rechnung sieht wie folgt aus:
v = k*[A]^1 da die Reaktion erste Ordnung ist
dann setze ich die Zahlen ein:
50 = k*0,4145
=120,63
wenn ich jetzt z.B die letzte Spalte nehme, dann bekomme ich für k=1848,43
Da stimmt was doch nicht, oder? Aber was mache ich falsch?
gruß
colonia |
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magician4 Moderator

Anmeldungsdatum: 05.10.2009 Beiträge: 5837 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 30. Nov 2011 21:09 Titel: |
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woher entnimmst du v(0.4145) = 50 ???????
--> dir ist eine zeit, konzentration-messreihe gegeben, keine geschwindigkeit, konzentration - messreihe!
richtigeres vorgehen:
- du musst dir zunaechst die reaktionsordnung der sache herauslogeln
- unter kenntnis der reaktionsordnung musst du das zugehoerige geschwindigkeits, konzentrationsgesetz sodann integrieren.
beispiel fuer eine reaktion erster ordnung:
geschwindigkeits-konzentrationsgesetz:
v = k * [A]1
bzw. allgemeiner v= -dc/dt = k*c
separation der teil-operatoren: dc/c = -k dt
integration: ln c = - kt + C
bestimmung der integrationskonstante C durch einsetzen fuer c(t=0) = c0
ln (c0) = -k*0 + C --> C = ln(c0)
entsprechend einsetzen: ln c = - kt + ln(c0) --> ln c - ln(c0) = ln (c/c0) = - kt
beidseitiges exponentieren:
c/c0 = e(-kt) bzw. c(t) = c0 * e(-kt)
das also erst ist dein konzentrations-zeitgesetz fuer eine reaktion erster ordnung, der dann eine entsprechende messreihe genuegen muss
gruss
ingo _________________ ein monat im labor erspart einem doch glatt ne viertel stunde in der bibliothek! |
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Physiker Gast
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Verfasst am: 30. Nov 2011 21:13 Titel: |
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Hab zwar nicht so die Ahnung von physikalischer Chemie, denke aber, dass du da was falsches eingesetzt hast.
Du setzt für "v" die 50 ein. "v" ist aber eine Geschwindigkeit, die 50s sind eine Zeit!
Hoffentlich ist das nicht völliger Humbug
Liebe Grüße noch! |
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colonia
Anmeldungsdatum: 20.08.2011 Beiträge: 141
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Verfasst am: 30. Nov 2011 21:25 Titel: |
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Ooooh! Und ich dachte die ganze Zeit was mach ich da nur falsch
| Zitat: | | c(t) = c0 * e(-kt) |
und jetzt muss ich einfach die Zahlen einsetzen und nach k auflösen oder?
colonia |
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magician4 Moderator

Anmeldungsdatum: 05.10.2009 Beiträge: 5837 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 30. Nov 2011 21:48 Titel: |
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| Zitat: | | und jetzt muss ich einfach die Zahlen einsetzen und nach k auflösen oder? |
es gibt verschiedene methoden um eine messreihe welche dieser gesetzmaessigkeit genuegt auszuwerten
insbesondere bei messreihen mit mehr als zwei punk-ergebnissen bevorzuge ich es, das ganze zunaechst doch wieder in der logarithmierten form hinzupinseln:
ln(c) = ln(c0 * e(-kt)) = -kt + ln(c0)
ein vergleich mit der allgemeinen gradengleichung y = ax + b zeigt:
wenn ich y(x) = ln(c) identifiziere, a als -k, x als t und b als ln(c0) , sollten sodann alle messpunkte auf einer graden liegen
da mir mutter natur bei realen messungen diesen gefallen meist nicht tut (sonst braeuchte ich bei kenntnis von c0 ja tatsaechlich nur eine einzige messung nach einer weiteren zeit t ungleich null), werden die messpunkte also um diese grade herum streuen
daher kann ich durch die messpunkte "ln(c) gegen t" sodann eine ausgleichgrade rechnen um die messfehler usw. rauszuschmeissen
die steigung dieser ausgleichsgraden ist -k
gruss
ingo _________________ ein monat im labor erspart einem doch glatt ne viertel stunde in der bibliothek! |
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colonia
Anmeldungsdatum: 20.08.2011 Beiträge: 141
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Verfasst am: 01. Dez 2011 17:14 Titel: |
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Vielen Dank
Jetzt habe ich es auch verstanden und ich bekomme auch immer denselben Wert für k raus
colonia |
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