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Reaktion aus Iod, Zink und Wasser?
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ICE
Gast





BeitragVerfasst am: 02. Okt 2010 13:18    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Also ist ein Hydration etwas, wo sich Ionen mit Wassermölekülen umgeben.
Das ist hier doch gar nicht gegeben!?


1.) , weil keine Ionen vorliegen , sondern nur ein Stoff , nämlich ZnI2.
2.) , weil sich der Stoff niht mit Wassermolekülen umgibt?
magician4
Moderator


Anmeldungsdatum: 05.10.2009
Beiträge: 5837
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 02. Okt 2010 16:33    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:

Wir hatten sowas, dass Edelgaskonfigurationen energieliefernd sind, aber noch gar nicht..
So kannich das nicht begründen.. grübelnd

dumm gelaufen... denn ne noch simplerere begruendung ist mir net gelaeufig, ausser "das ist halt so dass die reagieren, dass dabei genau dieses produkt rauskommt uind dass es dabei warm wird"
...keine besonders ueberzeugende argumentation wie ich finde

Zitat:
Warum hast du oben geschrieben , dass irgendwie Ionen entstehen .
..es entsteht doch nur ein Stoff, nämlich ZnI2.


1. das war der grund warum ich "wasser" ueber den reaktionpfeil gemalt habe
2. ZnI2 ist hervorragend wasserloeslich
3. in wasser wird er daher im endergebnis deiner reaktion aufgeloest, mithin in hydratisierte ionen dissoziiert, vorliegen

Zitat:
Ich kappiere deine Erklärung irgendwie nicht.
Wir hatten schon die Hydration= Beim Lösen von Ionenkristallen in Wassser wird der Ionenverband durch die starken Anziehungskräfte zwischen den Ionen und den Wasser-Dipolen zerstört. Die aus dem Kristall heurasgelösten Ionen umgeben sch mit einer Hülle aus Wasserstoffmölekülen.
Also ist ein Hydration etwas, wo sich Ionen mit Wassermölekülen umgeben.
Das ist hier doch gar nicht gegeben!?

zerlege dir dein gesamtgeschehen gedanklich in 2 teilvorgaenge:
- zink reagiert mit iod, es entsteht dein "stoff" (von mir aus gedanklich als festkorper). der eben ionisch aufgebaut ist
- dein stoff loest sich in wasser auf (hydratation)

Zitat:
Oder anders:
Welchen Satz soll ich zur Begründung, dass Energie frei wird, hinschreiben?

wie bereits mehrfach angeboten: die beiden teilvorgaenge "redoxreaktion" und "hydratation" sind stark energieliefernd, und du beobachtest eine erwaermung als summen-folge dieser beiden effekte


Zitat:

1.) , weil keine Ionen vorliegen , sondern nur ein Stoff , nämlich ZnI2.
2.) , weil sich der Stoff niht mit Wassermolekülen umgibt?

das waere beides falsch, den zinkiodid IST bereits ionisch aufgebaut (die kleben halt nur elektrostatisch zusammen im festkoerper/ kristall, aber ansonsten sind die eigentlichen ionen bereits "fertig", die entstehen also nicht erst wenn du das zeug in wasser auflost. festes natriumchlorid besteht ja auch bereits aus natriumionen und chloridionen [und nicht aus elementarem natrium + elementarem chlor]: fest / geloest aendert nix am "ionischen charakter" der teilchen!), und zum schluss deines geschehens ist alles zinkiodid aufgeloest, spaddelt also als hydratisierte ionen durch die suppe


gruss

ingo

_________________
ein monat im labor erspart einem doch glatt ne viertel stunde in der bibliothek!
ICE
Gast





BeitragVerfasst am: 02. Okt 2010 17:09    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habs jetzt so:


(Pfeil bei der Dissoziation eigentlich auch umkehrbar)

Das Zinkiodid, welches bei der ersten Reaktion entsteht, dissoziiert im Wasser zu Ionen.
Diese Ionen lösen sich im Wasser (Hydration). Eine Hydration ist energieliefernd.

(Dasw eine Hydration energieliefernd ist, hatten wir ja schon)
magician4
Moderator


Anmeldungsdatum: 05.10.2009
Beiträge: 5837
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 02. Okt 2010 17:20    Titel: Antworten mit Zitat

die energie welche bei der hydratation des fertigen zinkiodids frei wird, ist ein furz im orkan gegen diejenige energie, welche dir die erste reaktion (also die redoxreaktion) liefert

http://www.youtube.com/watch?v=a6hVCFR3YBU

ich wuerd einen entsprechenden hinweis daher auf jeden fall ebenfalls mit aufnehmen

gruss

ingo

_________________
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ICE
Gast





BeitragVerfasst am: 02. Okt 2010 17:24    Titel: Antworten mit Zitat

Danke für den Hinweis und die Hilfe. Thumbs up!

Wink
CTA



Anmeldungsdatum: 30.09.2010
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 02. Okt 2010 17:43    Titel: Antworten mit Zitat

Hey,
das hat etwas mit der Reaktionsenthalpie zu tun. Im Allgemeinen jedoch entstehen aus dem Iod und Zink als Ausgangsstoffe ein energieärmeres Produkt. Wenn man dann Differenz zwischen der Enthalpie der Produkte und Enthalpie der Edukte bildet, bekommt man eben die Reaktionsenthalpie. Die Energiedifferenz muss doch irgendwohin... Die wird dann in Form der Wärmeenergie abgegeben...
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