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lyo Gast
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Verfasst am: 01. Sep 2010 02:47 Titel: AC bzw. AnC - Vordiplom |
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Hi,
ich habe noch das unfassbare Glück, Diplomer (Lebensmittelchemie, aber Grundstudium bis auf 1-2 Fächer nahezu identisch mit Bachelor-Chemie) zu sein. Jedenfalls steht bei mir nächsten Sommer um die Zeit das Vordiplom an, laut Studienordnung sind wir mit AC "durch" und ich frage mich so langsam: Was davon ist fürs Vordiplom wichtig?
Ich finde zwar ein paar Aufgaben im Netz, aber die sind irgendwie fast schon lächerlich (Nomenklatur von Verbindungen, Reaktionsgleichung ausgleichen).
Sofern es wichtig ist: Wir werden mündlich geprüft. |
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magician4 Moderator

Anmeldungsdatum: 05.10.2009 Beiträge: 4946 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 01. Sep 2010 10:48 Titel: |
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normalerweise fuehrt die studentenschaft "pruefungsprotokolle", also gedachtnisprotokolle der fragen usw., die jeder studi zum nutzen und frommen der naechsten generation nach seiner pruefung anfertig (nachdem er sich selbst zuvor aus den altbestaenden informiert hat was XY denn so fragt, denn auch pruefer haben nur ein endliches repertoir)
meist kannst du da ueber die fachschaft rausfinden wo die sammlung verwahrt wird...
ansonsten: die meisten pruefer geben sowas wie nen lit-leitfaden was sie so verlangen, und ich schaetz mal fuers vordiplom AC ist's der Mortimer, und zum diplom darfst du dir dann den HoWi reintun
gruss + good luck
ingo _________________ ein monat im labor erspart einem doch glatt ne viertel stunde in der bibiliothek! |
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lyo Gast
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Verfasst am: 01. Sep 2010 13:22 Titel: |
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Der Mortimer fürs Vordiplom o.0? Ich hab jetzt schon das Gefühl, dass der nicht tief genug geht und auch in vielen anderen Foren gelesen, dass der bestenfalls für die ersten 1-2 Semester langt... |
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sunny Administrator

Anmeldungsdatum: 08.07.2004 Beiträge: 725 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 01. Sep 2010 17:18 Titel: |
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Der Mortimer reicht wirklich nicht. Ich hab den Riedel gelernt, nicht komplett, aber fast.... man hat ja dann doch noch Mitschriften aus der Vorlesung um zu wissen was man alles behandelt hat.
Und wie magician schon sagte: die Altprotokolle...... jeder Prüfer hat da ja so seine Lieblingsthemen.
Bei uns war das Grundstudium für LC gleich dem für Diplom-Chemie, von daher hab ich da auch denselben Stoff gelernt wie die Diplomer. |
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magician4 Moderator

Anmeldungsdatum: 05.10.2009 Beiträge: 4946 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 01. Sep 2010 17:48 Titel: |
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ooooook... zu meiner zeit wars konkret der Cotton-Wilkinson (Mortimer gabs damals glaub ich noch gar nicht, oder er kam grad raus...egal, war halt nicht etabliert) fuers vordiplom.
ist der mortimer denn wirklich so "duenn" dass es nicht fuer die VDP reicht? viel mehr als "basisverstaendnis" fragen die da doch eh net...
gruss
ingo _________________ ein monat im labor erspart einem doch glatt ne viertel stunde in der bibiliothek! |
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sunny Administrator

Anmeldungsdatum: 08.07.2004 Beiträge: 725 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 01. Sep 2010 19:46 Titel: |
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Also bei uns fragen die doch viel mehr als das Basiswissen aus der Schule...... da gehts die ganzen Elemente mit Vorkommen, Herstellung, Anwendung rauf und runter, dazu noch Kristallstrukturen... und das findet man im Mortimer ja gar nicht komplett. |
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litterman Administrator
Anmeldungsdatum: 22.09.2004 Beiträge: 2427 Wohnort: Marburg
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Verfasst am: 02. Sep 2010 07:51 Titel: |
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Der Mortimer wird bei uns nur denen empfohlen die im ersten Semester noch etwas nachholbedarf aus der Schule haben und damit schwierigkeiten und dafür isser auch gut geeignet, ansonsten ist das eher ein Buch für Nebenfächler...
Der Tip mit den Prüfungsprotokollen ist der beste den man dir nur geben kann, man muss sich auch immer auf die Eigenarten eines Profs einschießen (z.B. liebt der eine Prof Strukturchemie, der andere kann sie selbst nicht richtig, der eine mag komplexe, der andere kriegt mit Müh und Not selber die Orbitalaufspaltung im oktaeder hin...)
Wenn ich so meinen Bachelor resumiere und mit vorstelle das nach dem 4. Semester ne "über alles"-Prüfung gekommen wäre, dann hätte ich mir folgende Bücher reingezogen:
Riedel I
Müller - Anorganische Strukturchemie
sowie in gewählten Auszügen:
HoWi
Jander-Blasius
plus Vorlesungsmitschriften |
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lyo Gast
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Verfasst am: 09. Sep 2010 01:44 Titel: |
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Ich schreib jetzt hier mal weiter, möchte zum neuen Semester mein Bücherregal auf nen akzeptablen Bestand bringen und bräuchte mal n paar Tipps hinsichtlich kaufen/leihen.
Vielleicht erstmal n Auszug aus unserer Studienordnung:
1. FS: AC, Ma, Phy
2. FS: AnC, PC, Ma, Phy
3. FS: 2x PC, AnC, OC
4. FS: OC, AnC, Bio, Recht und Toxikologie, Allgemeine Lebensmittelchemie
--Vordiplom-- Fett = Prüfungsfach
5. FS: Lebensmittelchemie (LC), LM-Technologie (LT), Analytik (LAn), Chemometrie (CHEM)
6. FS: LC, LT, LAn, BioCh
7. FS: LC, Sensorik und Warenkunde, Chemie und Analytik der Bedarfsgegenstände + Kosmetika (BG+KM), BioCh, TOX
8. FS: LC, BG, KM, TOX
9. FS: Diplomarbeit
Mein Bücherregal sieht u.a. aktuell (2. bald 3. FS) so aus:
Schwedt - Lebensmittelchemie
Baltes - Lebensmittelchemie
Mortimer (geliehen)
Jetzt die Frage, was ist mit folgenden Büchern, kaufen oder leihen?
Atkins (inklusive Übungsbuch?!)
HoWi
Riedel
Organikum (muss ich denke 100%-ig kaufen)
Jander
Schon klar, dass es auch n vom Prüfer abhängt, aber was sind eurer Meinung nach so die Standardwerke, die in keinem Chemikerregal fehlen sollten?
Unsere Unibücherei hat zwar ne ganze Menge Werke und das auch in hohen Stückzahlen, die sind aber meistens vergriffen, sodass ich keine Chance hab, da mal nen Blick reinzuwerfen und mir selbst ne Meinung zu bilden :-/
Danke für alle Antworten. |
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litterman Administrator
Anmeldungsdatum: 22.09.2004 Beiträge: 2427 Wohnort: Marburg
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Verfasst am: 09. Sep 2010 07:41 Titel: |
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Also das ganze ist schon sehr OC und AnC-lastig, bei dem bisschen AC lohnt der HoWi nicht...
Würde so empfehlen:
AC: Riedel
Ma: Papula
Physik: Finde ich sollte man sich auch an Physik Lehrbücher wie den Demtröder halten, lohnt aber nicht zu kaufen und gibbet bestimmt andere Meinungen zu...
OC: Brückner und/oder Clayden, der Laue-Plagens ist immer ganz gut zum schnellen nachschlagen, die vermeintlichen Standardwerke Vollhardt und Organikum kann man als Lehrbücher getrost inne Tonne kloppen (vollhardt labert nur und Organikum sind nur Kochvorschriften, nix was man in seiner Bib wirklich braucht...)
PC: Sollte der Atkins mehr als ausreichend sein bei grade mal 2 Modulen, das Arbeitsbushc dazuhabe ich nie wirklich gebraucht, aber is ne Frage des Talents
AnC: Hier wirds spannend, bin ja ein "alter Analytiker": Jander-Blasius und Jander-Jahr lohnen nur fürs Praktikum, als Lehrbücher taugen die nicht viel, den Trennungsgang findet man auch im Internet. Als schönes zusammenfassendes Buch für wenig Geld empfehle ich, was instrumentelle Analytik angeht den Skoog, West, Holler Crouch auf einem etwas höheren Niveau und etwas umfangreicher dann der Skoog Leary oder den Cammann, obwohl grade letzterer den gravierenden Nachteil hat ein deutsches Lehrbuch zu sein...
Aber bevor ich mich allzusehr auslasse ist natürlich auch die Frage in welche Richtung die Anforderungen in der Analytik bei euch gehen...
Für ReTox hat bei uns übrigens das "Umweltrecht" voll und ganz gereicht, sollte man auch als Chemiker im Regal stehen haben... |
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