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litterman
BeitragVerfasst am: 27. Sep 2007 15:09    Titel:

Der Rechenweg ist sehr ungewöhnlich, aber das Ergebnis kommt hin, übrigens sollte man Geschenke die einem angeboten werden in der Aufgabenstellung auch annehmen Augenzwinkern

Man kann das ganze viel einfacher rechnen:

erstmal die Masse an verschütteter HCl ausrechnen, dann sieht man das sind 3,65kg, mit der Angabe der Molmasse von Cl 35,5 und der gerundeten Atommasse von H von 1, ergibt sich 36,5g/mol, das ist mit Absicht so gewählt, denn wie man sieht hat man genau 100 mol.
das entspricht dann 50mol an benötigtem Calciumcarbonat, das mit der Molmasse desselbigen multiplizieren und schon hat man sein ergebnis...
das is aufm Papier ein zweizeiler, und wenn man mit den ungenaueren Molmassen rechnet ergibt sich ne Abweichung von 6g und das ist total vernachlässigbar wenn man berücksichtigt das schon die dichte mit 1 angenommen wurde...
chemie_nub
BeitragVerfasst am: 27. Sep 2007 01:19    Titel:

2.ter Versuch:

Für HCl komme ich auf eine relAtommasse von 36,4609 g/Mol ->
Für CaCO3 196,0800 g/Mol ->

36,4609 g/Mo /6.022137 = 6,0544*10^-23 g als rel Molekühlmasse (HCl)
196,0800 g/Mol /6.022137 = 3,255*10^-22g als rel Molekühlmasse (CaCO3)

(3650g/(6,0544*10^-23 g)):2=(3,0145*10^25)*(3,0145*10^-22)=9811g
=9,811kg.

richtig sooo? smile Rock
chemie_nub
BeitragVerfasst am: 27. Sep 2007 00:55    Titel:

alsoooooo:

Für HCl komme ich auf eine relAtommasse von 36,4609 g/Mol ->
Für CaCO3 196,0800 g/Mol ->

36,4609 g/Mo /6.022137 = 6,0544*10^-23 g als rel Molekühlmasse (HCl)
196,0800 g/Mol /6.022137 = 3,255*10^-22g als rel Molekühlmasse (CaCO3)

ich weiß, das in meinen 10l 3650g sind Hydrogenchlorid (danke für den Tipp Michael!) also:

3650g/6,0544*10^-23g = 6,02867*10^21 Molekühle/ durch das Verhältnis 2:1 = 3,01433*10^21 Molekühle, die benötigt werden von (CaCO3)

3,01433+10^21* 3,255*10^-22g =3,33983 - da stimmt doch irgendwo was nicht - oder?!?!?! unglücklich((
Michael aus Nbg
BeitragVerfasst am: 26. Sep 2007 21:47    Titel:

@chemi_nub:

Das Calciumcarbonat ist schon mal richtig dargestellt (Prinizpiell) besser wäre es noch gewesen, wenn die negativen Enden des Carobnat-ions zum positiven Calcium gezeigt hätten.

Zu 2)

Du hast 10l Salzsäure, bei einer dichte von 1g/ml (=1kg/l= sind das 10 kg Salzsäure. 36,5% davon sind Hydrogenchlorid, der Rest ist Wasser.
Also weisst Du die MASSE des HCl, welches verbraucht werden soll. Über die Molmasse kannst Du die Stoffmenge n berechnen. Durch Dein eReaktionsgleichung weist Du das Du für 2 Moleküle HCl nur ein CaCO3 Molekül benötigst. Durch dieses Verhältnis weisst Du die Stoffmenge n des Calciumcarbonates durch die Momasse des Calciucarbonates kannst Du dann auf die Masse schliessen.

Gruß Michael
chemie_nub
BeitragVerfasst am: 26. Sep 2007 16:54    Titel:

Was die >Menge des benötigten Kalks betrifft - wie Schließe ich darauf, wievie Molekühle CaCO3 ich benötige /bzw. wieviele Molekühle HCl in 10liter 36,5%ig, p~1) enthalten sind? unglücklich
chemie_nub
BeitragVerfasst am: 26. Sep 2007 16:50    Titel:

Also - Wäre dass dann so richtig - Was die vollständige Lewisstrukturformel betrifft (zumindestens eine der mesomeren Grenzformeln?)
Michael aus Nbg
BeitragVerfasst am: 26. Sep 2007 16:16    Titel:

@chemi_nub:

zu 1.

Littermann hat Dich eigentlich mit der "Nase" schon auf die Lösung hingewiesen. kleiner Tipp:

Im Calciumcarbonat ist das Calcium -Ion 2fahc positiv, das Carbonat-Ion 2fach negativ geladen. Der Kohlenstoff kann nur 4 Bindungen eingehen und jeder Sauerstoff ist maximal einfach negativ geladen.

zu 2a)

Wenn du Reaktionsgleichung hast dann kannst Du über den Stofmengenanteil und das Volumen ausrechnen wie viel Salzsäure Du neutralisieren musst und dementsprechend auf den Aklk rückschliessen.

zu 2b) Das schöne ist, das dabei CO2 entsteht, weölches wegdampft. Somit kann sich KEIN Gleichgewicht einstelln sondern die Säure reagiert komplett ab.

Gruß Michael
chemie_nub
BeitragVerfasst am: 26. Sep 2007 16:01    Titel:

@litterman

zu 1a)

Nunja - bis zur 2 Periode gehorchen die Elemnte der Oktettregel (böse ist es, wenn wir eine ungrade Anzahl von Valenzelektronen haben, da sich das nicht wirklich mit der Oktettregel verträgt - führt zur Ausbildung eines Radikals), - danach verliert die Oktettregel Ihre Gültigkeit, da die d-Orbitale hinzukommen - zu verteilen sind Grundsätzlich die Valenzelektronen der an dem Molek. beteiligten Atome (alle Valenzelektronen als Striche bzw. Punkte angeben)

"mesomere Grenzformeln" bedeutet doch, das es nicht eine Strukturformel gibt, die das Molekühl ausreichend erschlägt (es ginbt mehrere Möglichkeiten) - oder?

was würdest du denn bei solch einer Frage zeichnen?

zu 2a) - ich hab keine Ahnung, - und vor der Prüfung morgen geht mir der A... auf Grundeis unglücklich((

zu2b)

CaCO3 + 2HCL = CaCl2 + H2O + CO2?
Warum das so toll ist - erleuchte mich :> *lieb guck*
litterman
BeitragVerfasst am: 26. Sep 2007 15:36    Titel:

also mit der vollständigen Lewis-Formel wirds recht schwierig, du kannst nur eine Lewisformel für das Carbonat-Anion angeben...
Wie hast du es denn gelernt das man Lewisformeln aufschreibt? Woher weiss man normalerweile wieviele Elektronenpaare man verteilen muss?
Wiviele Bindungen kann den Kohlenstoff maximal ausbilden? Es gibt übrigens mehrere mesomere Grenzformeln, falls es dir was sagt Augenzwinkern

und ein geladenen Atom/Molekül heisst dann Ion bzw. Molekülion Augenzwinkern

was ist denn dein Ansatz zur 2a) ?

deine Antwort zur 2b) ist zwar eine korrekte Tatsache, aber nicht das worauf die aussage hinaus will. Dazu brauchst du aber die Reaktionsgleichung und musst dir mal die Produkte anschauen, als Tip:
du hast ne Säure verschüttet, und die ist bekanntermassen ätzend, also muss man die Neutralisieren, d.h. Kochsalz draufschütten würde nicht weiterhelfen, sondern man nimmt das Carbonat, weil bekanntermassen die starke Säure die Schwache aus ihrem Salz vertreibt. Allerdings nimmt man ja zum beispiel kein Calciumacetat, warum nicht?
chemie_nub
BeitragVerfasst am: 26. Sep 2007 14:28    Titel: CaCO3 Strukturformel/Lewisformel und Reaktion mit HCl

Hallo zusammen, - ich habe mich veruscht so gut wie es geht in das Thema einzulesen, und habe dabei auch in diversen Foren und Websites rumgestreunt - nur gefunden habe ich dazu nicht wirklich was konkretes - und wenn, hat der eine das Gegenteil vom anderen behauptet...

1.)

Zu meinen Fragen - ich Bräuchte die vollständige! Lewisschreibweise für CaCO3

sehe ich das richtig, dass die O-Atome mit jewails einer Doppelpaarbindung am C-Atom hängen, jedes O-Atom noch jewails 3 einsame Eltronenpaare besitzt, und das C-Atom noch ein einsames Elektronenpaar hat? Wobei das Ca Atom nicht mit dem Rest verbunden ist - Wieviele Einsame paare hat dieses? (wenn die einzelnen Atome Molekühle noch Ladungen haben bitte auch angeben)

ich soll das Ding also aufzeichnen:(


2.a) Wieviel Kg Kalk (CaCO3) werden benötigt um 10l ausgelaufene Salzsäure, 36,5%, zu neutralisieren? (Mit Reaktionsgleichung (M(Cl)=35,5))

2.b) Warum ist Kalk zur Neutralisation besonders gut geeignet

hier wäre meine Lösung: Da 2 Equivalente Säure durch ein Äquivalent Karbonat gebunden werden? (kann man das so sagen/ist das so richtig?)

schon vorab lieben lieben dank an euch
Sabine

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